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Soldaten in Sanaa. Die Huthi-Rebellen geraten im Jemen unter Druck: Unbekannte haben sie am Flughafen von Sanaa angegriffen. Foto: Yahya Arhab

Gefechte in Jemens Hauptstadt

Sanaa (dpa) - In der von schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist es erstmals seit Mitte September wieder zu schweren Gefechten gekommen.

Bewaffnete hätten in der Nacht zum Donnerstag Huthi-Stellungen am Flughafen von Sanaa angegriffen, meldete die jemenitische Nachrichtenseite Al-Masdar Online. Die Angreifer hätten eine Bombe am Haupteingang gezündet und sich Schusswechsel mit den Huthis und Sicherheitsbeamten geliefert. Die Verteidiger hätten im Anschluss Straßensperren rund um den Flughafen errichtet.

Nach einem anderen Bericht von Al-Masdar Online kam es auch im Südjemen zu neuer Gewalt. Dort liefern sich Huthi-Rebellen und sunnitische Stämme seit rund drei Wochen heftige Gefechte. Einige Stämme haben sich dabei mit Extremisten von Al-Kaida verbündet. US-Drohnen sollen bei Luftschlägen in der Provinz Abjan zwei Kämpfer der Terrororganisation Al-Kaida getötet haben. Al-Masdar Online beruft sich dabei auf Stammesführer.

Erst am Mittwoch waren zwei ranghohe Al-Kaida-Anführer durch mutmaßliche Drohnenangriffe in der Provinz Al-Baida getötet worden. Der Anführer des Al-Kaida-Partners Ansar al-Scharia, Nabil al-Dahab, sowie der auf der US-Terrorliste geführte Schauki al-Badani waren nahe der Stadt Radaa bei einem Luftschlag auf einen Autokonvoi ums Leben gekommen. Der örtliche Ableger des Netzwerks, Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP), habe den Tod der Anführer bestätigt, meldete Al-Masdar Online. US-Behörden bestätigten die Angaben bislang nicht.

US-Außenministerium zu Terrorstatus von Al-Badani, Englisch

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