CSU geht Makler-Provision an den Kragen

München - CSU und Staatsregierung planen einen Vorstoß zur Senkung der Maklerprovision. Wegen explodierender Mietpreise im Raum München soll das die Mieter-Belastung um bis zu vierstellige Summen verringern.

Das verlautete aus dem Justizministerium in München. Gedacht ist laut Welt an eine Halbierung der bisher geltenden Höchstgrenze von 2,38 Nettomonatsmieten.

Geregelt sind die Provisionen allerdings im Wohnungsvermittlungsgesetz auf Bundesebene – eine Änderung zulasten der Makler würde zu Konflikten mit der FDP führen. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sprach deshalb von einer „Scheindiskussion“.

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Die Bundes-SPD fordert, die Provision müsse mindestens zu einem Teil der Vermieter zahlen.

cd

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