+
Der ehemalige CDU-Generalsekretär Geißler hat vor vielen Jahren versehentlich Sprengstoff durch die Alpen transportiert. Foto: Markus Scholz/Archiv

Geißler transportierte einst Sprengstoff durch die Alpen

Berlin (dpa) - Der ehemalige CDU-Generalsekretär und begeisterte Bergsteiger Heiner Geißler hat vor 55 Jahren Sprengstoff durch Südtirols Alpen transportiert.

"Allerdings unwissentlich", sagte er dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung". "Ich hatte ein Motorrad und war von Kletterfreunden gebeten worden, einen Rucksack in ein bestimmtes Tal zu bringen", erzählte der 85-Jährige. "Ich hab mir nichts dabei gedacht und mich nur gewundert, wie schwer das Gepäck war. Später wusste ich schon, dass dort Strommasten gesprengt worden waren."

Verdächtigt wurde Geißler wegen seines auffällig türkisgrünen Motorrades, das mehrmals in den Gegenden gesichtet wurde, in denen später Anschläge von der separatistischen Untergrundorganisation "Befreiungsausschuss Südtirol" verübt wurden. "Aber die haben mich nie erwischt, weil ich rechtzeitig über die Grenze nach Österreich zurückgekommen bin."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bessere Absicherung für ehrenamtliche Feuerwehrler gefordert
Feuerwehrleute begeben sich tagtäglich für ihre Mitmenschen in Gefahr. Ein neuer Vorstoß soll nun viele ehrenamtliche Einsatzkräfte besserstellen.
Bessere Absicherung für ehrenamtliche Feuerwehrler gefordert
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
Mit dem eingeschränkten Familiennachzug soll die Zuwanderung gebremst werden. Doch der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung warnt vor einer Überlastung der Gerichte.
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
Flüchtlings-Beauftragter wirbt für Familiennachzug
Frank-Jürgen Weise wünschte sich einen legalen Familiennachzug für Flüchtlinge - zum Wohle der besseren Integration. Heftigen Gegenwind erhält er von der CSU.
Flüchtlings-Beauftragter wirbt für Familiennachzug
Kölner Polizei erwartet auch 2017 unruhige Silvesternacht
Keine öffentlichen Einladungen oder Aufrufe: Das Zusammentreffen vieler junger Männer am Kölner Hauptbahnhof an Silvester 2016 war laut Polizei nicht gezielt geplant …
Kölner Polizei erwartet auch 2017 unruhige Silvesternacht

Kommentare