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In einen Airbus wie diesen auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn war der Mann eingedrungen.

Myteriöser Vorfall

Geistig Verwirrter entert Regierungsjet

Köln - Bereits vor zwei Monaten ist ein Mann auf dem Militärflughafen Köln/Bonn in ein geparktes Regierungsflugzeug eingedrungen. Bringt ein Überwachungsvideo neue Erkenntnisse? 

Der 24-Jährige war am 25. Juli abends über den Notausstieg in den leeren Regierungsflieger geklettert. Über die Beweggründe des Mannes herrscht ebenso Unklarheit wie darüber, wie er auf das gesicherte Gelände gelangte. Der 24-Jährige hatte sich im Cockpit aufgehalten, später war der Airbus 319 gestürmt worden. Seit dem Vorfall ist der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Näheren Aufschluss über den Ablauf und die Beweggründe erhoffen sich die Ermittler von einem Video, das die Polizei nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft von der Luftwaffe angefordert hat. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Samstag) handelt es sich um ein drei Stunden langes Überwachungsvideo.

Von einem ausführlichen Gutachten erhoffen sich die Ermittler Aufschlüsse über seine Motive. Ein weiteres Gutachten soll klären, ob er Drogen genommen hatte.

Auf dem militärischen Teil des Flughafens bei Bonn sind auch nach dem Regierungsumzug nach Berlin die Maschinen der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums stationiert. Sie werden vom Bundespräsidenten, der Kanzlerin und den Bundesministern genutzt.

dpa

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