+
Donald Trump trennt sich von seinem Wahlkampfmanager Corey Lewandowski. Foto: Erik S. Lesser

Trump schasst Wahlkampfmanager - Geld für Anti-Trump-Bettler

New York (dpa) - Donald Trump trennt sich angesichts schlechter Umfragewerte und einer kriselnden Kampagne von seinem Wahlkampfmanager Corey Lewandowski. Eine Sprecherin des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers dankte Lewandowski für seine harte Arbeit.

Mehrere US-Medien zitierten aus der Erklärung. Nur vier Wochen vor dem entscheidenden Parteitag der Republikaner in Cleveland und gut vier Monate vor der Präsidentschaftswahl hatten sich der innere Zirkel des Trump-Teams und die Kinder des Milliardärs heute in New York getroffen. Angesichts schlechter Umfragewerte und schlechter Presse in den vergangenen Wochen wollten sie über die weitere Strategie im Wahlkampf beraten.

Die Parteiführung, aber vor allem wichtige potenzielle Großspender hatten sich zunehmend kritisch über Trumps Art des Wahlkampfs geäußert. Lewandowski werden einige Missgeschicke angelastet, er gilt aber auch als Verlierer eines internen Machtkampfs in Trumps Team.

Mit der Drohung, Donald Trump zu wählen, hat derweil ein Bettler in New York sein Geschäft angekurbelt. "Gib mir 1 Dollar oder ich stimme für Trump", stand auf einem Pappschild, hinter dem sich der Mann am Wochenende in der Nähe des Times Square in Manhattan positioniert hatte.

Hinter dem Schild lagen zahlreiche Dollarscheine. Immer wieder blieben Touristen und Passanten stehen, knipsten Fotos und legten weitere Dollarscheine dazu. Der Spruch hatte zuvor bereits im Internet die Runde gemacht, sogar T-Shirts damit werden online schon angeboten.

Trump ist der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner und selbst innerhalb seiner eigenen Partei höchst umstritten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Yücel geißelt Türkei als Willkürstaat
Die Freilassung von Deniz Yücel hat in Deutschland Erleichterung ausgelöst. Doch der stets argwöhnische Journalist zeigt, wie steinig der Weg zu einem normalisierten …
Yücel geißelt Türkei als Willkürstaat
Münchner Siko 2018: Thomas de Maizière fordert mehr Prävention im Kampf gegen Extremismus
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Thomas de Maizière am Samstag, "allein über Repression" sei "die Schlacht nicht zu gewinnen". Alle Informationen im …
Münchner Siko 2018: Thomas de Maizière fordert mehr Prävention im Kampf gegen Extremismus
Ausnahmezustand in Äthiopien gilt für ein halbes Jahr 
Der in Äthiopien verhängte Ausnahmezustand soll nach Angaben der Regierung für ein halbes Jahr gelten. Die USA haben dies scharf verurteilt.
Ausnahmezustand in Äthiopien gilt für ein halbes Jahr 
Hunderte Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen nach Afghanistan
In Hamburg und Rostock haben am Samstag insgesamt rund 1400 Menschen friedlich gegen Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan demonstriert.
Hunderte Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Kommentare