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Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen noch nicht zufrieden.

Geldgeber noch unzufrieden mit Griechenlands Reformen

Berlin - Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden.

Nach der Überprüfung des Hilfsprogramms und der damit verbundenen Reformauflagen für den klammen EU-Mitgliedstaat gebe es weiterhin viele offene Fragen, erfuhr das "Handelsblatt" aus Kreisen der Geldgeber. Bei der Renten- und Steuerreform sei bisher kein Kompromiss in Sicht.

"Griechenland macht viel auf dem Papier", wurde ein Vertreter der Geldgeber zitiert. Doch bei der Umsetzung passiere wenig. Weitere Hilfsgelder werden erst ausgezahlt, wenn Griechenland die Reformzusagen umgesetzt hat.

Die Vertreter von Europäischer Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) waren am Freitag aus Athen abgereist.

Eigentlich hätte der erste Prüfbericht schon im Oktober den Euro-Finanzministern vorgelegt werden sollen. Nun sei damit frühestens Ende März, möglicherweise aber auch erst im Sommer zu rechnen, schrieb die Zeitung. Zumal es nach Informationen des "Handelsblatts" derzeit einen Streit zwischen den Kontrolleuren gibt: Der Internationale Währungsfonds fordere härtere Rentenkürzungen als EU und EZB.

dpa

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