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Frankreichs Präsident Francois Hollande (L) im Gespräch mit Griechenlands Premier Alexis Tsipras. Foto: Olivier Hoslet

Athener Finanzministerium will "konstruktiv" kooperieren

Athen - Wenige Stunden nach der Vereinbarung des griechischen Regierungschefs Tsipras mit Euro-Partnern in Brüssel hat sich das Finanzministerium in Athen bereiterklärt, wieder Kontrollen durch die Geldgeber zuzulassen.

Das Ministerium erwarte den Katalog mit den Fragen der Kontrolleure und werde "sofort und konstruktiv" kooperieren, hieß es. Athen hatte vor zwei Tagen die Zusammenarbeit mit den Experten von IWF, EZB und EU-Kommission gestoppt.

Auch der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis rief in seinem Blog zur sofortigen Umsetzung der Vereinbarungen vom 20. Februar auf. "Die Übereinkunft des 20. Februar sei eine "exzellente Gelegenheit, nach vorne zu kommen", schrieb Varoufakis. "Setzen wir sie sofort in die Tat um." Nach Ansicht von Varoufakis müssen die Streitigkeiten wie die zwischen Griechen und Deutschen beendet werden.

Am frühen Freitagmorgen waren Athen und seine Geldgeber nach heftigem Streit wieder aufeinander zugegangen. Die Europartner einigten sich am Rande des EU-Gipfels mit Tsipras darauf, bereits vereinbarte Schritte zur Rettung des Landes vor der drohenden Pleite zu beschleunigen.

Tsipras sicherte zu, in den nächsten Tagen eine vollständige Liste mit eigenen Reformvorschlägen vorzulegen. Dieser Plan ist Voraussetzung für die Geldgeber, noch verfügbare Milliardenhilfen aus dem verlängerten Hilfsprogramm freizugeben.

dpa

Blog Varoufakis

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