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Syrien-Gespräche zwischen USA und Russland hatten bereits stattgefunden. Die nächsten werden nun vertagt.

Diskussion zum Syrien-Konflikt

Geplante Sitzung des UN-Sicherheitsrats abgesagt

New York - Die geplante Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Syrien-Konflikt am Freitag ist kurzfristig abgesagt worden. Das Treffen wurde auf Bitten der USA und Russlands abgesagt.

Bei der Sitzung hatten die Ratsmitglieder über die Vereinbarung der USA und Russlands für eine Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland diskutieren wollen sowie über die Pläne zur Lieferung von Hilfsgütern und die geplante Zusammenarbeit im Kampf gegen die Dschihadisten.

Seit Montagabend gilt in Syrien eine landesweite Waffenruhe zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Die Feuerpause, die am Freitag bis Montag verlängert wurde, war auf Betreiben Moskaus und Washingtons zustande gekommen. Während Russland auf die syrische Regierung einwirken soll, sich an die Waffenruhe zu halten, sollen die USA dafür sorgen, dass die von ihnen unterstützten Rebellengruppen die Waffen schweigen lassen.

Obwohl die Feuerpause zunächst weitgehend eingehalten wurde, gelang es bisher nicht, wie geplant Hilfsgüter nach Aleppo und in andere belagerte Städte zu bringen. Am Freitag gab es dann nach syrischen Armeeangaben "schwere Kämpfe und Raketenfeuer" am Stadtrand von Damaskus. Demnach versuchten Aufständische in die Hauptstadt vorzudringen. Unklar war, um welche Milizen es sich handelte.

Ausgenommen von der Waffenruhe sind die Dschihadistenmilizen Islamischer Staat und Fateh-al-Scham-Front. Hält die Vereinbarung eines Woche wollen die USA und Russland ihr militärisches Vorgehen gegen die Dschihadisten erstmals koordinieren.

AFP

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