Eine Chartermaschine hebt am Kassel-Airport ab: Die sogenannte freiwillige Ausreise der gut 180 Asylbewerber führt sie zurück nach Pristina (Kosovo) oder Tirana (Albanien). Foto: Uwe Zucchi
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Eine Chartermaschine hebt am Kassel-Airport ab: Die sogenannte freiwillige Ausreise der gut 180 Asylbewerber führt sie zurück nach Pristina (Kosovo) oder Tirana (Albanien). Foto: Uwe Zucchi
Im vergangenen Jahr mussten mehr als 660 000 Afghanen ihren Dörfern vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften verlassen. Foto: Jalil Rezayee/Archiv
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Im vergangenen Jahr mussten mehr als 660 000 Afghanen ihren Dörfern vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften verlassen. Foto: Jalil Rezayee/Archiv
Sie gehen - mehr oder minder - freiwillig: Abgelehnte Asylbewerber vor dem Terminal des Kassel-Airports. Foto: Uwe Zucchi
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Sie gehen - mehr oder minder - freiwillig: Abgelehnte Asylbewerber vor dem Terminal des Kassel-Airports. Foto: Uwe Zucchi
Polizei überwacht eine Sammelabschiebung auf dem Flughafen Leipzig-Halle. Foto: Sebastian Willnow
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Polizei überwacht eine Sammelabschiebung auf dem Flughafen Leipzig-Halle. Foto: Sebastian Willnow
Abgelehnte Asylbewerber gehen zu einem Flugzeug. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
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Abgelehnte Asylbewerber gehen zu einem Flugzeug. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Die Regeln für Abschiebungen und den Umgang mit Asylbewerbern werden erneut verschärft. Foto: Ralf Hirschberger
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Die Regeln für Abschiebungen und den Umgang mit Asylbewerbern werden erneut verschärft. Foto: Ralf Hirschberger
Polizisten begleiten abgelehnte Asylbewerber zu einem Terminal. Foto: Sebastian Willnow
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Polizisten begleiten abgelehnte Asylbewerber zu einem Terminal. Foto: Sebastian Willnow
Demonstration gegen Abschiebung nach Afghanistan am Frankfurter Flughafen. Foto: Susann Prautsch/Archiv
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Demonstration gegen Abschiebung nach Afghanistan am Frankfurter Flughafen. Foto: Susann Prautsch/Archiv

Bericht des "Spiegel"

Geplanter Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" einen für Mittwoch geplanten weiteren Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben. Grund seien nicht Sicherheitsbedenken, sondern die noch nicht wiederhergestellte Arbeitsfähigkeit der deutschen Botschaft in Kabul.

Das berichtete das Magazin am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Die Vertretung in der afghanischen Hauptstadt war bei einem massiven Bombenanschlag am 31. Mai schwer beschädigt worden. Sie könne die Abschiebeaktion deshalb nicht wie bei früheren Aktionen logistisch unterstützen.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es auf Anfrage, der Bericht werde nicht kommentiert. Auch das Bundesinnenministerium wollte die Absage nicht bestätigen. "Wir äußern uns grundsätzlich nicht im Vorfeld solcher Maßnahmen", sagte ein Sprecher.

Nach dpa-Informationen sollte der Abschiebeflug mit abgelehnten Asylbewerbern ungeachtet vieler Anschläge und zahlreicher Gefechte in vielen Landesteilen Afghanistans ursprünglich am Mittwoch von Leipzig aus starten. Es gehe um Straftäter, Gefährder und Menschen, die ihre Identität verheimlicht hätten. Linke, Grüne, Menschenrechtsgruppen, aber auch einige Sozialdemokraten fordern, Abschiebungen in das Land ausnahmslos zu stoppen.

Die Sicherheitslage hat sich in Afghanistan seit dem Abzug der meisten internationalen Truppen Ende 2014 stark verschlechtert. Die radikal-islamischen Taliban kontrollieren mittlerweile nach US-Militärangaben rund elf Prozent des Landes.

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