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Die Polizei steht vor dem Haus der drei Männer, die ein Attentat auf Melbourne geplant haben sollen. 

Seit acht Monaten im Visier der Polizei 

Geplanter Anschlag in Melbourne: Drei Verdächtige wurden verhaftet

Drei Männer sollen einen Anschlag auf einen belebten Ort in Melbourne geplant haben. Jetzt wurden sie festgenommen. 

Melbourne - Wegen der mutmaßlichen Vorbereitung eines islamistischen Terroranschlags hat die australische Polizei in Melbourne am Dienstag drei Männer festgenommen. Sie sollen geplant haben, an einem belebten Ort der Metropole möglichst viele Menschen zu töten.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei Brüder, 30 und 26 Jahre alt, sowie um einen 21-jährigen Freund. Alle seien australische Staatsbürger türkischer Herkunft. Sie seien einem Richter vorgeführt worden und befänden sich bis zum Prozess im April in Gewahrsam, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP.

Polizei kannte kein genaues Datum für den Anschlag auf Melbourne

Behördenmitarbeiter hatten zuvor bereits die Reisepässe der Männer eingezogen, da sie vermuteten, die Verdächtigen könnten sich im Ausland der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) anschließen. Laut dem Polizeipräsidenten des südlichen Bundesstaates Victoria, Graham Ashton, hatten Anti-Terror-Kräfte die drei Männer seit März im Visier. Sie hätten eingegriffen, als die Pläne konkreter wurden. Ein genaues Datum oder einen Ort für den Anschlag kannte die Polizei jedoch nicht. Die Online-Kommunikation der Männer sei zum großen Teil verschlüsselt gewesen.

Der Ministerpräsident von Victoria, Daniel Andrews, sprach von einem „sehr tödlichen, sehr ernsthaften Vorfall“, den die Polizei verhindert habe. Der Vater der Brüder beschrieb seine Söhne Reportern als „sehr ruhig“ und „nicht aggressiv“: „Wir haben keine Waffen, sie (die Polizei) konnte nichts finden.“

Lesen Sie auch: Terror-Attacke in Melbourne

Weniger als zwei Wochen zuvor hatte ein Attentäter in Melbourne mit einem Messer einen Menschen getötet und zwei Menschen verletzt. Lesen Sie hieralle Informationen zur Terror-Attacke

dpa

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