Bei Besuch in Westafrika

Entwicklungsminister Müller überrascht mit dieser Spontan-Aktion

Dadaab - Manchmal ist Diplomatie etwas recht mitreißendes. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat jedenfalls auf seiner Afrika-Reise spontan mit Menschen in einem Dorf in Kenia getanzt.

Für den Tanz im Staub mit schlenkernden Armen und guter Laune legte er Sakko und Krawatte ab. Unser Politikredakteur Sebastian Horsch, der den CSU-Politiker auf der einwöchigen Reise begleitet, hat dazu ein kurzes Video gedreht. Anlass für das Treffen: Der Empfang bei einer Kleinmolkerei in Westkenia, wo eine mit deutschen Mitteln unterstützte Milchproduktionsanlage übergeben wird.

Müller ist für spontane Einsätze jenseits des Protokolls auf seinen Auslandsreisen gerade in Afrika berüchtigt, er stapft dann über Müllkippen und durch Slums und kommt manchmal mit dreckigen Anzugschuhen zum Gespräch mit einem Staatspräsidenten – was oft mehr aussagt als jede diplomatische Floskel. Müllers Reise führt ihn heute weiter nach Tansania, dann Djibuti und dauert noch bis Samstagabend. Dann wird der Bundesminister in München zurückerwartet.

cd

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