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Der Ex-Kanzler und sein Propagandakrieg: Der lupenreine Agent Gerhard Schröder

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Von: Georg Anastasiadis

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Gerhard Schroeder ab, Altbundeskanzler und Gaslobbyist.
Freunde und Partei wenden sich von Gerhard Schroeder ab, der Altbundeskanzler und Gaslobbyist will nicht mit Putin brechen. © IMAGO/Sven / SimonKlaus Haag

Schröder hat sich erneut mit Putin getroffen. Der Altkanzler ist ein politischer Hochstapler, der seine Putin-Propaganda auf die Spitze treibt, kommentiert Georg Anastasiadis.

Der deutsche Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder ist ein politischer Hochstapler: ein lupenreiner Agent Putins, der sich aber als ehrlicher Makler zwischen dem Westen und dem Diktator im Kreml ausgibt. In dessen Auftrag versucht er Deutschland zu spalten. Schröder treibt einen Keil in die Gesellschaft, indem er die von Krieg und Inflation gestressten und tief verunsicherten Bundesbürger gegen die eigene Regierung aufbringt und den Menschen russische Verhandlungsbereitschaft vorgaukelt.

Schröder war in der vergangenen Woche in Moskau, wo er sich mit Putin traf.

Russische Verständigungsbereitschaft ist eine Lüge

Die freilich gibt es nicht. Was Putin wirklich will, haben seine Handlanger zuletzt in entwaffnender Offenheit verraten: Russlands Grenzen, so formulierte es gerade der Kreml-Hassprediger Dimitri Medwedew mit unfreundlichen Grüßen an die „künstlichen Staaten“ Georgien und Kasachstan, „enden nirgendwo“. Dazu passt, dass Außenminister Lawrow nach langem Leugnen kürzlich auch den „Regimewechsel“ in Kiew sowie die Eroberung weiterer ukrainischer Gebiete zum offiziellen Kriegsziel Moskaus erklärte. Die „gute Nachricht“ von der russischen Verständigungsbereitschaft, von der Schröder jetzt in seiner an Schamlosigkeit nicht mehr zu überbietenden Gerd-Show sprach, ist eine Lüge.

In Bayern sagt man dazu: „Wie der Herr, so’s Gscherr.“ Schröder beteiligt sich am Propagandakrieg eines wölfischen Regimes gegen das Land, von dem er einst als Kanzler Schaden abzuwenden versprach. Das ist beispiellos. Wenn die deutsche Sozialdemokratie je einen Grund hatte, ein Mitglied auszuschließen, dann hat ihn Gerd Schröder der Partei frei Haus geliefert. Allzu lange sollte sich die SPD damit aber nun nicht mehr Zeit lassen. Sonst fällt der lange Schatten ihres Ex-Kanzlers auf sie.

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