+
Hätte die SPD die Bundestagswahl 2005 gewonnen, hätte der damalige Kanzler Gerhard Schröder nach eigener Aussage sein Amt nach der Hälfte der Legislaturperiode aufgegeben.

Wenn er 2005 gewonnen hätte

Schröder wollte 2007 freiwillig abtreten

Berlin - Hätte die SPD die Bundestagswahl 2005 gewonnen, hätte der damalige Kanzler Gerhard Schröder nach eigener Aussage sein Amt nach der Hälfte der Legislaturperiode aufgegeben.

"Mein Plan war, nach zwei Jahren an Frank-Walter Steinmeier zu übergeben", sagte Schröder dem "Spiegel". Nach der verlorenen Wahl war die Frage jedoch erledigt - Angela Merkel (CDU) übernahm das Kanzleramt.

Am Freitag hatte Schröder seiner Nachfolgerin einen rechtzeitigen Abschied aus dem Amt nahegelegt. "Die Beanspruchung im Amt ist schon immens", sagte er "Spiegel Online". "Dazu kommt, dass Medien und Öffentlichkeit irgendwann ein neues Gesicht haben wollen." Es mache daher "auf jeden Fall" Sinn, rechtzeitig einen Nachfolger für das Kanzleramt aufzubauen, sagte Schröder und fügte hinzu: "Aber die Union hat doch niemanden."

Schröder war von 1998 bis 2005 Kanzler der ersten rot-grünen Bundesregierung in Deutschland.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Historischer Tag für die SPD: Andrea Nahles soll als erste Frau Parteichefin werden 
Nach langem Hin und Her ist es soweit: Die SPD bekommt auf ihrem Parteitag am Sonntag eine neue Chefin. Die Wahl von Andrea Nahles gilt als sicher. Konkurrentin Simone …
Historischer Tag für die SPD: Andrea Nahles soll als erste Frau Parteichefin werden 
So würde die CSU dastehen, wenn heute Landtagswahlen wären...
Ein knappes halbes Jahr vor der Landtagswahl in Bayern ist die CSU einer Umfrage zufolge weit von einer absoluten Mehrheit entfernt.
So würde die CSU dastehen, wenn heute Landtagswahlen wären...
Seehofer für „mehr Härte“ gegenüber abgelehnten Asylbewerbern
Bundesinnenminister Horst Seehofer will gegenüber abgelehnten Asylbewerbern eine schärfere Gangart einschlagen.
Seehofer für „mehr Härte“ gegenüber abgelehnten Asylbewerbern
Grünen-Chef Habeck: „Merkel und Scholz brechen ihren eigenen Koalitionsvertrag“
Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck hat der Bundesregierung vorgeworfen, in der Europapolitik den eigenen Koalitionsvertrag von Union und SPD zu verletzen.
Grünen-Chef Habeck: „Merkel und Scholz brechen ihren eigenen Koalitionsvertrag“

Kommentare