+
Der AfD-Landes- und Fraktionschef gilt innerhalb seiner Partei als Rechtsaußen.

Eines darf die "taz" aber künftig nicht mehr machen

Gericht erlaubt Höcke-Bild mit ausgestrecktem Arm

Erfurt - Die Tageszeitung "taz" darf nach einer Entscheidung des Landgerichts Erfurt weiter ein Bild von Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke mit ausgestrecktem Arm zeigen.

Allerdings dürfe dieses Foto nicht in Verbindung mit einer zunächst gewählten Überschrift "Hitlergruß im Abendland" verwendet werden, erklärte der Vorsitzende Richter Dirk Steinmaier am Mittwoch in Erfurt. Er begründete dies mit der Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

Die "taz" hat die Überschrift des auf ihrer Internetseite verbreiteten Artikels über eine Demonstration in Erfurt mittlerweile in "Höcke nimmt Maß" geändert. Der AfD-Landes- und Fraktionschef gilt innerhalb seiner Partei als Rechtsaußen. Für Schlagzeilen sorgte er mit einer umstrittenen Rede über den "afrikanischen Ausbreitungstyp".

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nordkorea wertet Trump-Worte als "Kriegserklärung"
Zuletzt wurde der Krieg der Worte zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un immer schärfer. Inzwischen erkennt Nordkoreas …
Nordkorea wertet Trump-Worte als "Kriegserklärung"
Jamaika-Koalition steigt über Nacht in der Gunst der Deutschen
Hat die Jamaika-Koalition eine Chance? Die CSU beißt sich an der Obergrenze fest - und die Grünen wollen einen Partei-Linken verhandeln lassen. Alle News im Ticker.
Jamaika-Koalition steigt über Nacht in der Gunst der Deutschen
AfD-Plakat aufgehängt? Polizist droht Ärger
Hat ein Bundespolizist seine Kompetenzen überschritten? Im Internet kursieren Bilder, die den Mann in Arbeitskleidung beim Aufhängen eines Wahlplakats zeigen. Das könnte …
AfD-Plakat aufgehängt? Polizist droht Ärger
Kushner nutzte Privat-Email für Regierungssachen
Im Wahlkampf haben die Republikaner Hillary Clinton vorgewurfen, eine private Email-Adresse für Regierungssachen zu verwenden. Jetzt soll Jared Kushner, der …
Kushner nutzte Privat-Email für Regierungssachen

Kommentare