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Sebastian Edathy scheiterte vor Gericht mit seiner Beschwerde gegen die Hausdurchsuchungen.

Protest gegen Durchsuchungen

Gericht lehnt Beschwerden Edathys ab

Berlin - Die Hausdurchsuchungen beim ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy waren rechtlich zulässig. Dies wurde jetzt vom Landgericht Hannover  entschieden.

Die Beschwerden Edathys dagegen wurden vom Landgericht Hannover verworfen und ein Anfangsverdacht bestätigt, wie ein Sprecher der „Bild am Sonntag“ sagte. Gegen Edathy laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Erwerb und Besitz von Kinderpornografie.

Sein Fall hatte im Februar die erste große Krise in der schwarz-roten Koalition ausgelöst. Bekannt wurde der Innenpolitiker als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses.

Edathy hat eingeräumt, Nacktaufnahmen von Kindern und Jugendlichen gekauft zu haben. Diese sind nach seiner Auffassung aber nicht illegal.

Der Beschluss der 4. großen Strafkammer des Landgerichts erging laut „BamS“ bereits am Dienstag.

dpa

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