+
Die neue Partei des AfD-Gründers Bernd Lucke darf nicht weiter Alfa heißen.

Gerichtsurteil

Lucke-Partei darf nicht weiter Alfa heißen

Berlin - Die neue Partei des AfD-Gründers Bernd Lucke darf nicht weiter Alfa heißen. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden.

Die Allianz für Fortschritt und Aufbruch trenne sich von ihrer Kurzbezeichnung und entscheide in Kürze auf einem Parteitag wahrscheinlich auch über einen neuen Namen, erklärte der Vorstand in Berlin. Grund sei ein verlorener Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht München. Darin setzte sich der Verein „Aktion Lebensrecht für Alle“, der sich ebenfalls Alfa abkürzt, in einem langwierigen Namensstreit durch.

Generalsekretär Jürgen Joost erklärte, in dem Zwang zur Namensänderung bestehe auch die Chance, „mit einem neuen Parteinamen gleichzeitig eine politische Positionierung zu verbinden“, die aus dem bestehenden Namen nicht unbedingt abzuleiten sei.

Lucke hatte die Allianz für Fortschritt und Aufbruch im Sommer 2015 gemeinsam mit anderen ehemaligen Mitgliedern der AfD gegründet. Zuvor hatte er in einer Kampfabstimmung gegen die heutige AfD-Chefin Frauke Petry verloren und die Partei verlassen. Petry vertrat den rechtsnationalen Flügel, Lucke den gemäßigten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kein Fortschritt für inhaftierte Deutsche in der Türkei
Mehrere Deutsche sind in der Türkei in Haft. Die Botschaft kümmert sich um sie. Doch ein grundsätzlicher Fortschritt ist nicht in Sicht.
Kein Fortschritt für inhaftierte Deutsche in der Türkei
Verdächtiger nach Anschlägen in Spanien auf freien Fuß
Nach den Anschlägen von voriger Woche stehen die Behörden in Spanien noch vor offenen Fragen. Das Verhör der vier lebend gefassten mutmaßlichen Terroristen sollte zur …
Verdächtiger nach Anschlägen in Spanien auf freien Fuß
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit fast 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Die Erfolge sind umstritten. Donald Trump war einst ein scharfer Kritiker des Einsatzes. "Wir werden Terroristen …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Beide Hauptverdächtige der blutigen Attentate in Katalonien sind tot. Vier mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle mussten vor Gericht erscheinen. Alle Neuigkeiten finden …
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein

Kommentare