Gericht: Pussy-Riot-Video muss verschwinden

Moskau - Das Video vom sogenannten Punk-Gebet der Kreml-kritischen russischen Band Pussy Riot muss auf Anordnung der russischen Justiz aus dem Internet verschwinden.

Ein Moskauer Gericht ordnete am Donnerstag an, den Clip von sämtlichen Seiten zu löschen.

Aktivistinnen der Punkband hatten im Februar eine spektakuläre Protestaktion in der wichtigsten Moskauer Kathedrale gestartet und in dem „Punk-Gebet“ die Gottesmutter aufgefordert, Präsident Wladimir Putin aus dem Amt zu jagen.

Das Video wurde zu einem Renner im Internet. Später waren die drei Aktivistinnen festgenommen und Mitte August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Das Urteil war international scharf kritisiert worden. Eine der Musikerinnen wurde nach einem Berufungsverfahren freigelassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu
Viereinhalb Jahrzehnte waren SPD und CDU in Niedersachsen politische Gegner. Nun wollen beide Parteien ein Regierungsbündnis bilden. Auf dem SPD-Parteitag segneten die …
Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu
Jamaika-Sondierungen derzeit unterbrochen - Lindner mit Spitze gegen Grüne
Die Jamaika-Sondierungsgespräche gehen am Samstag in eine weitere Runde. Einzelgespräche sollen helfen, um bis Sonntag fertig zu werden. Im News-Ticker bekommen Sie alle …
Jamaika-Sondierungen derzeit unterbrochen - Lindner mit Spitze gegen Grüne
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Nach tagelangen Spekulationen ist der libanesische Regierungschef von Saudi-Arabien aus nach Frankreich gereist. Öffnet das einen Ausweg aus der politischen Krise im …
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu
Die SPD in Niedersachsen hat der Koalitionsvereinbarung mit der CDU auf einem Parteitag mit großer Mehrheit zugestimmt. Am Montag soll die letzte Hürde auf dem Weg zum …
Niedersachsen-SPD stimmt Koalitionsvertrag mit CDU zu

Kommentare