Gericht: Pussy-Riot-Video muss verschwinden

Moskau - Das Video vom sogenannten Punk-Gebet der Kreml-kritischen russischen Band Pussy Riot muss auf Anordnung der russischen Justiz aus dem Internet verschwinden.

Ein Moskauer Gericht ordnete am Donnerstag an, den Clip von sämtlichen Seiten zu löschen.

Aktivistinnen der Punkband hatten im Februar eine spektakuläre Protestaktion in der wichtigsten Moskauer Kathedrale gestartet und in dem „Punk-Gebet“ die Gottesmutter aufgefordert, Präsident Wladimir Putin aus dem Amt zu jagen.

Das Video wurde zu einem Renner im Internet. Später waren die drei Aktivistinnen festgenommen und Mitte August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden. Das Urteil war international scharf kritisiert worden. Eine der Musikerinnen wurde nach einem Berufungsverfahren freigelassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Anschlag auf Autos der Abgeordneten Michelle Müntefering
Erneut sind Autos einer Politikerin im Ruhrgebiet von Unbekannten durch einen Brandanschlag beschädigt worden. Traf es während des NRW-Landtagswahlkampfes einen …
Anschlag auf Autos der Abgeordneten Michelle Müntefering
Gabriel wirft Merkel mehrfachen Wortbruch vor
Kanzlerin Merkel verspricht, keine Sozialleistungen zu kürzen, um Lücken bei der Bundeswehr zu stopfen. Vizekanzler Gabriel glaubt ihr kein Wort. Er fordert von Merkel …
Gabriel wirft Merkel mehrfachen Wortbruch vor
Deutscher Botschafter besucht inhaftierten Deniz Yücel
Wichtiger Tag für zwei der inhaftierten Deutschen in der Türkei: Deniz Yücel erhält Besuch vom deutschen Botschafter. Bei Mesale Tolu steht Haftprüfung an.
Deutscher Botschafter besucht inhaftierten Deniz Yücel
Mutmaßlicher Attentäter von Barcelona erschossen
Die Jagd auf den Hauptattentäter hat vier Tage gedauert. Mit der Erschießung von Younes Abouyaaquoub gilt die Terrorzelle von Barcelona als zerschlagen. Doch die Polizei …
Mutmaßlicher Attentäter von Barcelona erschossen

Kommentare