+
Augsburg muss die AfD-Vorsitzende Frauke Petry ins Rathaus lassen.

AfD-Vorsitzende setzt sich durch

Gericht hebt Rathausverbot für Petry auf

Augsburg - Das Hausverbot für AfD-Chefin Frauke Petry im Augsburger Rathaus ist rechtswidrig. Das entschied das Verwaltungsgericht Augsburg am Mittwoch.

Damit wurde einem Eilantrag der Vorsitzenden der rechtspopulistischen Partei stattgegeben. Petry will am Freitagabend beim Neujahrsempfang der beiden Augsburger AfD-Stadträte im historischen Rathaus sprechen.

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) will seit den umstrittenen Schusswaffen-Äußerungen Petrys die Veranstaltung verhindern. Er hat aus Protest gegen den Auftritt der AfD-Chefin auch eine Stadtrats-Sondersitzung angesetzt, die eine Etage über dem AfD-Empfang im Goldenen Saal des Rathauses stattfinden soll. Auf dem Rathausplatz soll es zudem eine Mahnwache gegen Rechtspopulismus geben.

Lesen Sie auch:

So wurde aus der eurokritischen AfD eine "rechtsradikale Partei"

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept
Berlin - Künftig können schwerkranke Patienten Cannabis verschrieben bekommen. Die Krankenkassen müssen diese Therapie bezahlen.
Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept
Bundestag gibt Cannabis als Medizin auf Rezept frei
Berlin (dpa) - Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis …
Bundestag gibt Cannabis als Medizin auf Rezept frei
Frederic Prinz von Anhalt pöbelt gegen Jürgen Trittin
Köln - „Muss die Welt vor Trump zittern?“, war die Frage bei Maischbergers Talk am Mittwoch. Trump-Fan Frederic von Anhalt polterte von Hollywood aus mit - und …
Frederic Prinz von Anhalt pöbelt gegen Jürgen Trittin
Anschlagspläne in Düsseldorf: Ermittlungen erhärten Terrorverdacht
Karlsruhe - Nachdem die Anschlagpläne in der Düsseldorfer Altstadt aufgeflogen sind, werden weitere Details bekannt. Die IS-Terrorzelle hatte die Pläne offenbar schon …
Anschlagspläne in Düsseldorf: Ermittlungen erhärten Terrorverdacht

Kommentare