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Das Kölner Amtsgericht verhandelt erstmals über Delikte, die sich in der Kölner Silvesternacht ereignet haben. Foto: Maja Hitij/Archiv

Es geht um Diebstahl

Gericht verhandelt erstmals Delikte aus Kölner Silvesternacht

Köln - Erstmals müssen sich heute drei Männer für Vorfälle aus der Kölner Silvesternacht verantworten. In allen drei Fällen geht es um Diebstahl. Sexuelle Übergriffe werden keinem von ihnen zur Last gelegt.

In der Silvesternacht war es in Köln massenweise zu Straftaten gekommen. Entsetzen hatten vor allem die sexuellen Übergriffe auf Frauen ausgelöst. Sie sollen von Männern umzingelt, bedrängt und bestohlen worden sein. Es wurden auch Vergewaltigungen angezeigt.

Zunächst behandelt das Kölner Amtsgericht den Fall eines 23 Jahre alten Marokkaners, der einer Frau auf dem Bahnhofsvorplatz das Handy abgenommen haben soll.

Danach ist eine Verhandlung gegen einen 22 Jahre alten Tunesier und einen 18 Jahre alter Marokkaner angesetzt. Sie sollen einem Mann eine Kamera gestohlen haben. Alle drei Angeklagten sitzen seit Neujahr in Untersuchungshaft. Mit Urteilen könne noch am Tag der ersten Verhandlung gerechnet werden, sagte ein Sprecher des Kölner Amtsgerichts.

dpa

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