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Russische Truppen nahe Simferopol, Hauptstadt der Krim.

Truppenkonzentration an Grenze

Gespräche zwischen Kiew und Moskau in Wien?

Kiew - Die Ukraine hat Russland direkte Gespräche über Moskaus Truppenkonzentration an der gemeinsamen Grenze vorgeschlagen.

Die Führung in Kiew biete etwa ein Treffen an diesem Montag in Wien an, um den Grund für die Anwesenheit Tausender Soldaten zu klären, teilte das Außenministerium der früheren Sowjetrepublik am Samstag mit. An den Gesprächen könnten „alle interessierten Seiten teilnehmen, die in Sorge“ seien. Als Nachbar habe die Ukraine das Recht, mehr zu erfahren, hieß es. Moskau hatte die Truppenkonzentration mit einem Manöver erklärt. Russland plane keinen Einmarsch in die Ukraine, hatte Außenminister Sergej Lawrow wiederholt betont.

150 US-Soldaten in Litauen eingetroffen

Angesichts der Ukraine-Krise sind in Litauen mittlerweile 150 US-Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Siauliai eingetroffen, die in dem baltischen EU- und Nato-Land an Manövern teilnehmen sollen. Die Militärpräsenz solle jene abschrecken, die die Stabilität in Europa und den Frieden in der Region gefährden, sagte Präsidentin Dalia Grybauskaite am Samstag bei der Begrüßung. Im Baltikum und in Polen sollen insgesamt rund 600 US-Soldaten an Manövern teilnehmen.

In der Region war nach der russischen Annexion der Halbinsel Krim der Ruf nach mehr Nato-Unterstützung laut geworden. An diesem Montag sollen die letzten 150 US-Soldaten in Estland eintreffen.

dpa

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