+
Der durchschnittliche Beitragssatz liegt derzeit bei 15,5 Prozent. Foto: Harald Tittel/Archiv

Gesundheitsministerium kritisiert

Vorwurf: Krankenkassen senken Beiträge nicht

Berlin - Das Bundesgesundheitsministerium wirft den Krankenkassen vor, die Möglichkeiten für Beitragssenkungen nicht auszuschöpfen.

Die bei zahlreichen Krankenkassen Ende 2014 vorhanden hohen Finanzreserven zeigten, dass die Spielräume für niedrigere Zusatzbeiträge 2015 bei weitem nicht genutzt würden, heißt es in einem Antwortschreiben von Staatssekretär Lutz Stroppe an den zuständigen Bundestagsausschuss, das der "Wirtschaftswoche" vorliegt.

Seit diesem Jahr haben Kassen mehr Spielraum, ihre Einnahmen festzulegen. Der durchschnittliche Beitragssatz liegt bei 15,5 Prozent. Ende 2014 verfügten die Kassen über Reserven von 28 Milliarden Euro.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps abgeschwächte Einreisesperren werden umgesetzt
Donald Trumps abgeschwächte Einreisesperren kommen. Drei Tage nach einer vorläufigen Entscheidung des Obersten Gerichts wird nun klar, wie die Regeln umgesetzt werden …
Trumps abgeschwächte Einreisesperren werden umgesetzt
Donald Trump kündigt eine „große Überraschung“ an
Donald Trump steht politisch unter Druck. Gut, dass der US-Präsident immer noch ein Ass im Ärmel hat: Am Mittwoch versprach er eine „große Überraschung“.
Donald Trump kündigt eine „große Überraschung“ an
Bundesregierung verbietet Auftritt von Erdogan in Deutschland
Die Bundesregierung wird den geplanten Auftritt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor Anhängern in Deutschland verbieten.
Bundesregierung verbietet Auftritt von Erdogan in Deutschland
Elterngeld steigt nicht durch Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Kassel (dpa) - Jährlich je einmal gezahltes Urlaubs- und Weihnachtsgeld haben keinen Einfluss auf die Höhe des Elterngelds. Diese Zahlungen bleiben bei der Berechnung …
Elterngeld steigt nicht durch Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Kommentare