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US-Präsident Barack Obama hat Konsequenzen wegen der ausufernden Gewalt in Ägypten angekündigt

Gewalt in Ägypten: Obama kündigt Konsequenzen an

Washington - Die USA haben nach der Eskalation der Gewalt in Ägypten eine traditionelle gemeinsame Trainingseinheit beider Streitkräfte abgesagt.

Angesichts der Geschehnisse könnten die Vereinigten Staaten ihre Beziehung mit dem Land derzeit nicht wie gewohnt weiterführen, sagte Obama am Donnerstag von seinem Ferienort auf der Insel Martha's Vineyard im US-Staat Massachusetts aus.

Er habe seinen Nationalen Sicherheitsrat aufgefordert, zu ermitteln, ob weitere Konsequenzen notwendig seien. Ob dazu auch ein Einfrieren der milliardenschweren Militärhilfe gehört, sprach Obama nicht an. Die USA wollten weiterhin ein enger Partner Ägyptens bleiben, sagte er.

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Das Trainingsmanöver „Bright Star“ mit Zehntausenden amerikanischen und ägyptischen Soldaten sowie Streitkräften anderer Länder findet normalerweise alle zwei Jahre statt.

dpa

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