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Gewalttätiger Streik der Metallarbeiter in Spanien ist zu Ende

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Ein Polizist steht Wache bei einer Kundgebung zur Unterstützung der Beschäftigten der Metallindustrie, die derzeit für eine Lohnerhöhung in Spanien streiken
In Spanien streikten Metallarbeiter für eine Lohnerhöhung. Die Proteste waren von Gewaltausschreitungen geprägt und wurden jetzt aufgrund einer Einigung beendet © Diego Rada / IMAGO

Ein von gewalttätigen Straßenprotesten und einem heftigen Regierungszoff begleiteter Streik der Metallarbeiter ist in Spanien nach neun Tagen zu Ende gegangen.

Madrid - Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich am späten Mittwochabend auf einen Tarifvertrag, der am Donnerstag auf Arbeiterversammlungen ratifiziert wurde und der Lohnerhöhungen von zwei Prozent jährlich bis 2024 vorsieht, wie die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf den Gewerkschaftsdachverband CCOO berichtete.

Die tagelangen und heftigen Proteste in Cádiz in der südspanischen Region Andalusien hatten die Regierungskoalition in Madrid auf eine harte Probe gestellt. Der linksgerichtete Juniorpartner Unidas Podemos (UP) hatte das harte Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten scharf angeprangert und Innenminister Fernando Grande-Marlaska von der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) von Regierungschef Pedro Sánchez dafür verantwortlich gemacht.

«Schluss mit der Unterdrückung!», hatte etwa im Parlament die UP-Abgeordnete Martina Velarde gefordert. Vize-Regierungschefin Yolanda Díaz, auch von UP, hatte den Einsatz von Panzerfahrzeugen der Polizei kritisiert und gesagt: «Die Demonstranten sind keine Verbrecher!» Zur Einigung schrieb sie nun auf Twitter, diese sei «ein Ergebnis der Mobilisierungen und des sozialen Dialogs».

Die Zusammenstöße mit der Polizei waren zuletzt immer heftiger geworden. Zum Teil vermummte Demonstranten bewarfen die Sicherheitskräfte auch am Mittwoch mit Flaschen, Steinen und anderen Gegenständen. Die Polizei setzte ihrerseits Tränengas und Gummigeschosse ein. Am Donnerstag blieb es in Cádiz zwar ruhig. CCOO hat allerdings für die kommenden Tagen und Wochen zu Streiks und Protesten in mehreren anderen Sektoren und Regionen aufgerufen. (dpa)

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