In mehreren Bundesländern

Gewerkschaft setzt Warnstreiks in Kitas fort

München - Mit neuerlichen Warnstreiks in Kindertagesstätten machen Erzieher in ihrem Kampf um bessere Bezahlung Druck auf die Arbeitgeber.

Hunderte kommunale Kitas in Bayern sind am Mittwoch wegen Warnstreiks geschlossen geblieben. „Es sind deutlich über 400 Einrichtungen“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Genaue Zahlen könne er erst am frühen Nachmittag mitteilen. Die Gewerkschaften Verdi und GEW fordern eine Besserstellung der generell eher niedrig bezahlten Berufe in den Kindertagesstätten und hatten zur zweiten Warnstreikrunde in kommunalen Kindertagesstätten aufgerufen. Schwerpunkte sollen München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg sein. Die nächste Tarifrunde findet am Donnerstag in Düsseldorf statt. Auch in anderen Bundesländern wird gestreikt.

In München ist für den Vormittag eine kleinere Protestkundgebung in der Innenstadt geplant. Zum Streik aufgerufen sind nur die Mitarbeiterinnen in kommunalen Einrichtungen. Nicht bestreikt werden die Kitas der Wohlfahrtsverbände und der freien Träger

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten in Erziehungseinrichtungen eine bessere Tarifeingruppierung. Verdi verspricht sich davon Lohnsteigerungen von durchschnittlich zehn Prozent. Am Dienstag hatte es bereits Warnstreiks in Hamburg und Niedersachsen gegeben.

AFP/dpa

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