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Vorläufiges Ergebnis aus Niedersachsen: SPD, Grüne und AfD die Gewinner – FDP hat traurige Gewissheit

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Von: Florian Naumann, Joshua Schößler

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Am 9. Oktober fand in Niedersachsen die Landtagswahl statt. Welche Partei entscheidet die Wahl am Ende für sich? Der aktuelle Stand und alle Ergebnisse live.

Update vom 9. Oktober, 23.44 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis der Niedersachsen-Wahl liegt vor: Nach offiziellen Angaben der Landeswahlleiterin kommt die SPD auf 33,4 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor der CDU (28,1 Prozent). Beide Parteien verlieren damit spürbar gegenüber der Landtagswahl 2017. Die SPD darf dennoch auf Koalitionspartner-Suche gehen.

Die Grünen hingegen können fast 6 Prozentpunkte hinzugewinnen und werden mit 14,5 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft. Auch die AfD legt zu, ihre 10,9 Prozent bedeuten einen Zuwachs von 4,7 Prozentpunkten.

Die FDP wiederum hat nun traurige Gewissheit: Mit 4,7 Prozent verfehlen die Liberalen den Wiedereinzug in den Landtag in Hannover vergleichsweise deutlich. Die Linke erreicht nicht einmal 100.000 Zweitstimmen. Das bedeutet 2,7 Prozent und eine weitere Wahlklatsche.

Das stärkste Ergebnis unter den Kleinparteien erreicht die Tierschutzpartei mit 1,5 Prozent der Stimmen. Alle Wahlkreisergebnisse im Überblick sehen Sie in unserer interaktiven Wahlkreis-Karte:

Update vom 9. Oktober, 23.20 Uhr: Und auch die neunte Hochrechnung infratest dimaps kann der FDP keinen neuen Mut machen. Die Liberalen verharren den Zahlen von 22.58 Uhr zufolge bei 4,7 Prozent. Auch die Zahlen der weiteren Parteien bleiben im Vergleich zur vorausgegangenen Hochrechnung unverändert.

Update vom 9. Oktober, 22.42 Uhr: Auch die jüngste ZDF-Hochrechnung bringt der FDP keine neue Hoffnung: Die Liberalen liegen in den Zahlen von 22.30 Uhr weiterhin bei 4,8 Prozent. Das FDP-Ergebnis könnte nun die Ampel-Koalition in Berlin belasten: Die Partei fordert Zugeständnisse von SPD und Grünen.

Das jüngste Hochrechnungs-Update der ARD sieht FDP gar nur noch bei 4,7 Prozent.

SPDCDUGrüneAfDFDPLinkeSonstige
8. Hochrechnung ARD33,4%28,1%14,5%11,0%4,7%2,7%5,5%
8. Hochrechnung ZDF33,4%28,1%14,6%11,0%4,8%2,7%5,4%

Stand: 22.59 Uhr, Quelle: Hochrechnungen, ARD 22.58 Uhr, ZDF 22.30 Uhr

Hochrechnungen aus Niedersachsen: AfD-Werte sinken – FDP kassiert nächsten Tiefschlag

Update vom 9. Oktober, 22.00 Uhr: Eine achte Hochrechnung von ARD und infratest dimap sieht – mittlerweile wenig überraschend – die SPD als klare Wahlsiegerin. 33,4 Prozent erhält die Partei diesen Daten zufolge, ebenso wie in einer zuvor veröffentlichten Hochrechnung des ZDF. Die AfD sinkt um 0,2 Prozentpunkte auf nunmehr 11 Prozent ab. Die wichtigste Entwicklung aber: Den Demoskopen zufolge schwinden die Chancen der FDP auf einen Landtagseinzug weiter. Die Liberalen rangieren bei nur noch 4,8 Prozent.

Die jüngste Hochrechnung von ZDF und Forschungsgruppe Wahlen kommt auf nahezu gleichlautende Zahlen.

Update vom 9. Oktober, 21.15 Uhr: Neue Zahlen und Ergebnisse aus Niedersachsen: In der aktuellen Hochrechnung von ZDF und Forschungsgruppe Wahlen baut die SPD ihren Vorsprung auf die CDU wieder leicht aus. Die Grünen stabilisieren sich bei 14,5 Prozent. Die meiste Aufmerksamkeit dürfte aber das Hochrechnungs-Ergebnis der FDP erhalten: Die Liberalen liegen mit 4,9 Prozent weiter knapp unterhalb der Fünfprozenthürde.

Hochrechnungen zum Niedersachsen-Ergebnis: FDP rutscht unter die Fünfprozent-Hürde

Update vom 9. Oktober, 20.10 Uhr: Nach längerer Pause hat das ZDF seinen Zuschauern eine weitere Hochrechnung vorgelegt. Die Daten der Forschungsgruppe Wahlen sehen die SPD von Ministerpräsident Stephan Weil nun wieder 5,2 Prozentpunkte vor der CDU. Die AfD büßt leicht ein, die Grünen gewinnen etwas hinzu. Für lange Gesichter dürften die Zahlen aber vor allem bei der FDP sorgen: Die Liberalen liegen nun erstmals unterhalb der Fünfprozenthürde.

Die ARD und infratest dimap legten fast zeitgleich nach. Auch hier rutschte die FDP unter die magische Marke von fünf Prozent.

Ergebnisse der Niedersachsen-Wahl: Neue Hochrechnung – Grüne legen etwas zu

Update vom 9. Oktober, 19.22 Uhr: Die Auszähl-Arbeit am Wahlergebnis in Niedersachsen schreitet offenbar recht schnell voran: Die ARD hat bereits in schneller Abfolge eine vierte und fünfte Hochrechnung geliefert. Auch diesmal kann die CDU ein wenig zulegen. Allerdings stehen nach diesen Daten immer noch 4,8 Prozentpunkte Abstand zwischen den beiden Parteien der in Hannover (noch) regierenden GroKo zu Buche. Einen etwas größeren Satz haben die Grünen gemacht. Sie rangieren nun bei 14,3 Prozent.

Eine weitere Hochrechnung des ZDF bestätigt diese Zahlen mit nur minimalen Abweichungen.

Zweite und dritte Hochrechnung aus Niedersachsen – CDU knabbert an Weils Vorsprung

Update vom 9. Oktober, 19.08 Uhr: Auch das ZDF und die Forschungsgruppe Wahlen haben mit einer weiteren Hochrechnung nachgelegt. Gewinner sind dabei die beiden „großen Parteien“: SPD und CDU gewinnen jeweils rund einen halben Prozentpunkt hinzu. Am Abstand der beiden Anwärter auf das Ministerpräsidentenamt ändert sich damit aber kaum etwas. Weiterhin bangen muss die FDP – auch diese Hochrechnung zeigt keine neue Tendenz in Sachen Fünfprozenthürde.

Von der ARD gibt es bereits die dritte Hochrechnung. Bis auf minimale Zugewinne für CDU und AfD zeigten die Daten keine relevanten Veränderungen.

Ergebnisse der Niedersachsen-Wahl: Zweite Hochrechnung – CDU knabbert an Weils Vorsprung

Update vom 9. Oktober, 18.53 Uhr: Eine weitere Hochrechnung der ARD zum Ausgang der Niedersachsen-Wahl liegt vor. Mit Stand 18.48 Uhr meldete der Sender leichte Verschiebungen zugunsten der CDU, die Grünen verloren im Vergleich mit der ersten Hochrechnung leicht. Nach Spannung im Rennen um den Wahlsieg sah es allerdings weiterhin nicht aus.

Die ARD und infratest dimap beriefen sich bei der neuen Hochrechnung auf neue Ergebnisse aus den Wahlkreisen. Diese Daten finden Sie auch aufbereitet in unserer interaktiven Karte.

Update vom 9. Oktober, 18.30 Uhr: Nun gibt es auch erste Hochrechnungen zum möglichen Wahlergebnis aus Niedersachsen. Veränderungen zu den Prognosen haben sich kaum ergeben. Die SPD scheint sich bei 33 Prozent einzupendeln, die CDU scheint geschlagen. Die AfD bleibt deutlich zweistellig, die FDP muss weiter um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Ergebnisse der Niedersachsen-Wahl: Prognose da, Weil darf hoffen – FDP droht Zitter-Wahlabend

Update vom 9. Oktober, 18.00 Uhr: Die erste Prognose zur Niedersachsen-Wahl liegt vor: Den Daten der Exit-Polls zufolge ist die SPD von Ministerpräsident Stephan Weil auf Kurs Richtung Wahlsieg. 32,5% stehen laut ZDF und Forschungsgruppe Wahlen zu Buche, die ARD und infratest dimap taxieren das Ergebnis noch einen Prozentpunkt höher. Die CDU um Herausforderer Bernd Althusmann liegt nach beiden Prognosen bei 27,5%. Bangen muss wohl die FDP, die Linke dürfte einmal mehr am Einzug in den Landtag scheitern.

Den aktuellen Prognosen zufolge liegt das von Weil angestrebte rot-grüne Regierungsbündnis für die SPD in Reichweite.

Prognose, Hochrechnungen, Ergebnis: Wann kommt was bei der Wahl in Niedersachsen?

Vorbericht: Hannover – Niedersachsen wählt am 9. Oktober einen neuen Landtag. Rund 7,9 Millionen Bürger werden an diesem Tag also dazu aufgerufen, bis 18 Uhr ihre Stimme im Wahllokal abzugeben. Doch ab wann erfährt man, wie die Wahl ausgegangen ist? Hier lesen Sie am Wahlabend, wer die Wahl gewonnen hat – und sämtliche Ergebnisse.

Ergebnisse zur Wahl in Niedersachsen: Wie lauten die aktuellen Umfragewerte?

Bis zur Veröffentlichung der ersten Prognosen um 18 Uhr am Sonntag, sind die aktuellen Umfragen zur Wahl in Niedersachsen der wichtigste Anhaltspunkt zum Wahlausgang. Diese werden laufend zur Wahl von verschiedenen Meinungsforschungsinstituten angestellt und stellen einen groben Richtwert dar. Laut einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut INSA am 4.10.2022 im Auftrag der Bild durchführte, könnten die Wahlberechtigten Niedersachsens wie folgt wählen:

SPD31 Prozent
CDU28 Prozent
Grüne16 Prozent
AfD11 Prozent
FDP5 Prozent
Linke4 Prozent
Sonstige5 Prozent

Zu einem abweichenden Ergebnis kommt Infratest dimap. Laut einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut am 22.09.2022 im Auftrag der ARD durchführte, würden die Niedersachsen aktuell wie folgt wählen:

SPD32 Prozent
CDU30 Prozent
Grüne16 Prozent
AfD9 Prozent
FDP5 Prozent
Linke3 Prozent
Sonstige5 Prozent

Wahlergebnisse in Niedersachsen: Wann gibt es erste Prognosen und Hochrechnungen

Doch wann gibt es erste Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen? Nachdem die Wähler in Niedersachsen ihre Stimmen abgegeben haben, beginnen die Wahlhelfer mit der Auszählung. Doch bereits kurz nach Schließen der Wahllokale erhalten die Bürger um 18 Uhr eine erste Prognose zur Landtagswahl. Diese beruht nicht auf ausgezählten Stimmen, sondern auf den sogenannten „Exit-Polls“, also repräsentativen Umfragen vor Wahllokalen. Bei den Nachwahlbefragungen werden Wähler in ausgewählten Bezirken darum gebeten, anonym Fragebögen auszufüllen.

Die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl in Niedersachsen kommen gewöhnlich gegen 18.30 Uhr. Im Unterschied zu der Prognose beruhen die Hochrechnungen auf den ersten bereits ausgezählten Stimmen. Im Laufe des Abends werden immer wieder neue Hochrechnungen veröffentlicht, die an Aussagekraft hinzugewinnen.

Wahl in Niedersachsen: Wann gibt es erste Ergebnisse?

Wann erfahren die Bürger die ersten Ergebnisse? Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahl wird in der Regel am späten Abend oder in der Nacht bekanntgegeben. Die Wahlkreise veröffentlichen im Laufe des Abends immer mehr Zwischenresultate, welche eine klare Tendenz erkennen lassen. Erste amtliche Teil-Ergebnisse seien ab 20 Uhr zu erwarten, hieß es von Landeswahlleiterin Ulrike Sachs vor dem Wahltag.

Wenn in den einzelnen Wahlkreisen die Stimmen vollständig ausgezählt wurden, müssen die Ergebnisse an das Büro der Landeswahlleiterin übermittelt werden. Dieses prüft die Daten dann erneut, nach Abschluss steht dann das Gesamtergebnis fest. Das Ergebnis bestimmt die Anzahl der Sitze der jeweiligen Parteien im Landtag. Hier im Live-Ticker bleiben Sie am Wahlabend auf dem Laufenden. Zudem gibt es eine interaktive Karte mit allen Ergebnissen auf Städte- und Gemeindeebene. (Joshua Schößler)

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