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Kämpfer des "Islamischen Staates" (Archivbild).

"Goldener Dinar"

Islamischer Staat führt eigene Währung ein

Damaskus - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben von Menschenrechtlern eine neue Währung in einem Teil ihres Herrschaftsgebietes eingeführt.

Der „Goldene Dinar“ werde in der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur gehandelt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit. Demnach wiege eine Münze 4,5 Gramm und entspreche in Tauschgeschäften dem Gegenwert von 190 US-Dollar.

Die Währung müsse künftig für den Ölhandel - einer der Haupteinnahmequellen des Islamischen Staates - benutzt werden. Deshalb seien viele Händler beim Kauf der Münzen gesehen worden. Der IS verspricht sich mit dem Verkauf der neuen Währung offensichtlich einen schnellen Profit. Schon im Jahr 2014 hatten die Dschihadisten eigenes Geld angekündigt. Nach großen Gebietsverlusten in ihrem Kernland in Syrien und dem Irak steht die Terrormiliz unter großem Druck.

dpa

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