+
Kämpfer des "Islamischen Staates" (Archivbild).

"Goldener Dinar"

Islamischer Staat führt eigene Währung ein

Damaskus - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben von Menschenrechtlern eine neue Währung in einem Teil ihres Herrschaftsgebietes eingeführt.

Der „Goldene Dinar“ werde in der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur gehandelt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit. Demnach wiege eine Münze 4,5 Gramm und entspreche in Tauschgeschäften dem Gegenwert von 190 US-Dollar.

Die Währung müsse künftig für den Ölhandel - einer der Haupteinnahmequellen des Islamischen Staates - benutzt werden. Deshalb seien viele Händler beim Kauf der Münzen gesehen worden. Der IS verspricht sich mit dem Verkauf der neuen Währung offensichtlich einen schnellen Profit. Schon im Jahr 2014 hatten die Dschihadisten eigenes Geld angekündigt. Nach großen Gebietsverlusten in ihrem Kernland in Syrien und dem Irak steht die Terrormiliz unter großem Druck.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Punktsieg Puigdemonts: Spanien verzichtet auf Auslieferung
Spanien will Puidgemont nun doch nicht haben. Die Justiz in Madrid verzichtet auf die Auslieferung des katalanischen Separatistenchefs. Die Sache ist für Deutschland …
Punktsieg Puigdemonts: Spanien verzichtet auf Auslieferung
Merkel löst Wahlkampf-Versprechen ein - und geht aufs Land
Kuhstall auf dem Land statt weltpolitisches Parkett. Kanzlerin Merkel löst bei Bürgern Versprechen aus dem Wahlkampf ein - und versucht, die nervenzehrenden Streitereien …
Merkel löst Wahlkampf-Versprechen ein - und geht aufs Land
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"
Die Kontroverse um das israelische "Nationalitätsgesetz" tobt schon seit Jahren. Jetzt wird eine abgeschwächte Version verabschiedet. Die arabische Minderheit spricht …
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"
Fall Skripal: Russischer Diplomat verlangt britische Beweise
Einem Pressebericht zufolge haben die Ermittler im Fall des mit Nowitschok vergifteten Ex-Spions russische Verdächtige identifiziert. Eine Bestätigung dafür gibt es …
Fall Skripal: Russischer Diplomat verlangt britische Beweise

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.