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Greta Thunberg: eine Junge Frau, die die Welt veränderte - und bis heute polarisiert. 

„Was Greta tut, ist fantastisch“ 

Greta Thunberg: Ohne eine bestimmte Frau wäre ihr Leben ganz anders verlaufen

Greta Thunberg ist dank ihrer Schulstreiks weltweit bekannt. Nun plaudert eine ehemalige Lehrerin aus dem Nähkästchen - und offenbart Erstaunliches.

Stockholm - Schulstreik für das Klima, Fridays for Future, Atlantik-Reise: Die Schwedin Greta Thunberg ist derzeit in aller Munde. Die Schulzeit der 16-Jährigen wurde dabei vor allem von einer Person geprägt: Lehrerin Anita von Berens. In einem Interview mit einem schwedischen Lehrermagazin gab diese nun Einblick in die Beziehung zu Greta Thunberg - und plauderte aus dem Nähkästchen.

Lehrerin von Greta Thunberg war anfangs skeptisch 

Greta Thunberg begann vor etwas mehr als einem Jahr, jeden Freitag für das Klima zu demonstrieren, anstatt die Schule zu besuchen. Ihre ehemalige Lehrerin stand diesem Schulschwänzen zu Anfang skeptisch gegenüber, wie sie dem Magazin „Lärarnas tidning“ Interview erzählte. Sie dachte, Greta Thunberg müsse in der Schule sein. 

Diese Einstellung änderte sich jedoch schnell. Greta bat ihre Lehrerin, sie bei ihren Streiks zu unterstützen. Und Anita von Berens kam, so oft es ihr möglich war. Die Lehrerin betonte, dass sie nie gedacht habe, dass Gretas Schulstreiks weltweit eine solche Wirkung erzielen würden. In der Folge ihrer beharrlichen Demonstrationen gründete sich „Fridays for Future“, die teilweise mehrere Millionen Menschen zum Protest für einen besseren Klimaschutz mobilisieren konnte. 

In mehreren Interviews gab Thunberg noch mehr Einblick in ihr Privatleben. Eine schwedische Reporterin hat sich an Thunberg geheftet, und Erstaunliches erfahren. Sie spricht über ihre frühere Depression und das Treffen mit Angela Merkel.

Lehrerin hat enges Verhältnis zu Greta Thunberg

Anita von Berens unterrichtete Thunberg von der vierten bis zur achten Klasse. In dieser Zeit entwickelte sich ein enges Verhältnis. Von Berens ist bis heute begeistert von ihrer ehemaligen Schülerin: „Was sie tut, finde ich fantastisch.“ Um ihren Kampf für den Klimaschutz weiter voranzutreiben, macht Thunberg derzeit das komplette Schuljahr Pause. Sie hat dabei mit Staatschefs aus aller Welt zu tun. Schon in der fünften Klasse konnte Greta ihren Eltern zufolge alle Hauptstädte der Welt sowie das Periodensystem auswendig.  

Lehrerin: Ich wurde Greta Thunbergs “Extra-Mutter“

Thunberg machte jedoch auch schwere Zeiten durch. Sie hatte eine Essstörung, war depressiv und verlor zehn Kilogramm Gewicht. „Ich glaube, ich wurde ihre beste Freundin, Lehrerin und Extra-Mutter in diesen Jahren“, sagt die pensionierte Lehrerin. „Als ich anfing, Greta in der vierten Klasse zu unterrichten, sah ich auf Anhieb, dass sie ein sehr ruhiges Kind war. 

Und sie sagt weiter: „Ich habe jedoch versucht, ihr so ​​gute Bedingungen zu geben, um mit dem Leben fertig zu werden, wenn sie es schwer hatte.“ Schon damals habe sie die Vermutung gehabt, dass Thunberg Asperger habe. Zu dieser Zeit habe von Berens angefangen, ihre Schülerin in privaten Extra-Stunden in der Schulbibliothek zu unterrichten.

Greta Thunbergs Mutter: „Ohne diese Lehrerin hätte nichts funktioniert. Nichts“

Das haben ihre Kollegen damals nicht gerne gesehen, erzählte von Berens dem Magazin. „Aber das war mir egal.“ Greta Thunberg wechselte wenig später in eine Schule für Menschen mit Asperger. Gretas Eltern baten die Lehrerin, auch an die neue Schule zu wechseln. Anita von Berens folgte ihrer Schülerin. Dort habe sie die Pausen mit Greta Thunberg verbracht und gemeinsam mit ihr gegessen. „Ohne diese Lehrerin hätte nichts funktioniert. Nichts“, sagte Gretas Mutter Malena Ernman über die Lehrerin. 

Sogar in ihrer Freizeit habe sie Zeit mit Thunberg verbracht. Nach einem erneuten Schulwechsel Thunbergs, folgte ihr Anita von Berens nicht mehr. Doch die beiden sind immer noch vertraut. Bevor Thunberg Richtung Amerika segelte, traf sie ihre Lehrerin: „Sie sagte, sie wolle mich und ihr Pferd sehen, bevor sie abreist. Dann begriff ich meinen Wert.“

Greta Thunberg setzt sich auf der ganzen Welt für Klimaschutz ein. Dass die 16-Jährige das nicht alleine kann, liegt auf der Hand. Ein Deutscher ist einer von Gretas engsten Beratern.

Was treibt die deutsche Jugend an, wovor hat sie Angst?Eine große Studie wollte herausfinden, wie die „Generation Greta“ tickt - und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.

erb

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Kommentare

drehrumbumAntwort
(0)(0)

Aber Herr Stukenbrok! Wir leben (leider) noch in der Epoche der Postmoderne und in dieser gibt es keine Wahrheit. Das q.e.d. ist also epochal völlig unangebracht. Selbst jegliche Mathematik geht von Postulaten aus und Sie haben das gängige Postulat der Klima-Paniksekte genannt.
Wahrheit ist also immer menschlich-subjektiv, also eine relative Wahrheit. Allerdings gibt es meiner Überzeugung nach eine absolute Wahrheit und das nennt man dann Kirche.
Sie können aber auch Einstein nachfolgen der sogar die Harmonie der Theorien als Kriterium der Wahrheit sah. Die Verlautbarungen der Klima-Panik-Sekte sind jedoch absolute Disharmonie. Und das wäre dann im Unterschied zur von mir angebeteten absoluten Wahrheit was?!
;-)

NeusprechAntwort
(1)(0)

Wow. Jetzt bin ich tatsächlich mal sprachlos.

Remy Ratatouille
(2)(0)

Bitte morgen einen Artikel darüber, wenn Greta ihr großes Geschäft erfolgreich verrichtet hat. Danke!