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Greta Thunberg ist vom „Time“-Magazin zur „Person des Jahres“ ernannt worden.

Auszeichnung

Höchste Ehre für Greta Thunberg: Sie ist „Person des Jahres“ - sie setzte sich gegen namhafte Konkurrenz durch

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Greta Thunberg ist vom „Time“-Magazin zur Person des Jahres ernannt worden. Damit befindet sich die Klima-Aktivistin aus Schweden in prominenter Gesellschaft.

  • Greta Thunberg ist vom Time-Magazin als „Person des Jahres“ ausgezeichnet worden.
  • Mit dem Titel ehrt das US-Magazin jährlich herausragende Persönlichkeiten.
  • Greta ist die jüngste Person, die jemals mit dem Titel ausgezeichnet wurde.

Das Time-Magazin hat Greta Thunberg geadelt. Das Blatt ernannte die Klima-Aktivistin aus Schweden, die gerade erst auf der Klimakonferenz in Madrid für Aufregung sorgte und mit einer radikalen Aussage in Turin einen Aufschrei auslöste, zur „Person des Jahres“. Die Entscheidung gab das „Time“-Magazin am Mittwoch bekannt. „Greta Thunberg ist die überzeugendste Stimme zur wichtigsten Angelegenheit unseres Planeten geworden“, schreibt das Blatt.

Damit befindet sich Greta in sehr prominenter Gesellschaft: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump waren bereits „Person des Jahres“. Die Klima-Aktivistin setzte sich im Jahr 2019 gegen ebenfalls sehr namhafte Konkurrenz durch.

Time-Magazin ernennt Greta Thunberg zur „Person des Jahres“

So waren neben ihr auch die US-Demokratin Nancy Pelosi, die aktuell das Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump vorantreibt, sowie der anonyme Whistleblower, der die Impeachment-Ermittlungen erst ausgelöst hatte und die Demonstranten in Hongkong nominiert. Greta Thunberg ist nach Angaben des Time-Magazins die jüngste Person, die jemals zur „Person des Jahres“ ernannt worden ist.

In der Begründung für seine Entscheidung schreibt das Time-Magazin:„Es ist eine einfache Wahrheit, die von einem Teenager-Mädchen in einem schicksalhaften Moment überbracht wurde“. Greta habe zwar „keine magische Lösung“ für das Klima-Problem, „es ist ihr jedoch gelungen, eine globale Einstellungsänderung herbeizuführen und Millionen von vagen, nächtlichen Ängsten in eine weltweite Bewegung umzuwandeln, die nach dringenden Veränderungen ruft. (...) Sie hat führende Politiker, von Bürgermeistern bis zu Präsidenten, überredet, Verpflichtungen einzugehen, bei denen sie zuvor gefummelt hatten. (...) Sie hat die Aufmerksamkeit der Welt auf Umwelt-Ungerechtigkeiten gelenkt, gegen die junge indigene Aktivisten seit Jahren protestieren.“ Aus diesem Grund hat sie auch eine kleine Fehde mit dem brasilianischen Staatspräsidenten.

Time-Magazin ehrt Greta Thunberg: Begründung hat es in sich

Was mit einem empörten Teenager und einem plötzlichen Ausbruch der Rebellion begonnen habe, sei zu einem der unwahrscheinlichsten und schnellsten Aufstiege zu globalem Einfluss der Weltgeschichte geworden. Die Jugendliche, die einst einsam vor dem Parlament in Stockholm protestiert habe, sei innerhalb von etwas mehr als einem Jahr zur Anführerin einer weltweiten Jugendbewegung geworden. Zur Ikone war Greta letzten Endes durch ihre Rede beim UN-Klimagipfel geworden, wie merkur.de* berichtet.

Die „Time“-Redaktion würdigt seit 1927 die einflussreichsten Persönlichkeiten des Weltgeschehens. 2018 wurde unter anderen der ermordete saudische Journalist Jamal Khashoggi gemeinsam mit weiteren Reportern zur Person des Jahres gekürt. Zu den Geehrten gehörten in der Vergangenheit auch schon Kanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump, Königin Elizabeth II. oder Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sowie Adolf Hitler und Josef Stalin.

Beim Friedensnobelpreis war Greta noch leer ausgegangen. Ein Experte glaubt den Grund dafür zu wissen.

Mit drastischen Worten hat sich Greta an die britischen Wähler gewandt. Sie appelliert an deren Verantwortungsbewusstsein. Als „Person des Jahres“ hat kurz vor Weihnachten auch ein bekannter Deutscher Greta Thunberg gelobt - zur allgemeinen Überraschung.

Mit 16 wurde sie weltberühmt – nun ist Greta Thunberg 17 Jahre alt geworden. Sie feiert ihren Geburtstag nur etwas anders. 

Eine Traunsteiner Schule verweigert drei Schülern die Teilnahme an einer Klassenfahrt nach Berlin. Sie hatten an einer „Fridays For Future“-Demo teilgenommen.* 

US-Rocksänger Meat Loaf hat sich in einem Interview kritisch über Greta Thunberg geäußert. Er hat eine Verschwörungstheorie über die junge Schwedin.

Die Klimadebatte wurde für die Jury zur Vorlage bei der Wahl zum „Unwort des Jahres“.

rjs

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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