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Von Hawaii bis Neuseeland: Die Schulstreiks nach dem Vorbild von Greta Thunberg nehmen nun eine globale Dimension an. 

Schülerdemos fürs Klima in 500 Städten

Schulstreiks nach Vorbild von Greta Thunberg erreichen neuen Höhepunkt

Die Schülerstreiks fürs Klima der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg erreichen eine neue Dimension. Was nun geplant ist, soll alles Vorherige toppen. 

Kopenhagen - Die Klimaproteste nach dem Vorbild der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg sollen in anderthalb Wochen nach Angaben der Organisatoren in knapp 500 Städten stattfinden. An den internationalen Schulstreiks am 15. März hätten sich Demonstranten in mindestens 490 Städten in 57 Ländern beteiligt, teilte das Netzwerk „Global Strike For Future“ am Montag mit.

Es sei außerdem möglich, dass es in weiteren Städten Kundgebungen geben werde, die bislang noch nicht aufgelistet worden seien, sagte ein Sprecher des Netzwerks der Deutschen Presse-Agentur.

Schülerstreiks à la Greta Thunberg auf jedem bewohnten Kontinent

Demnach sind Klimaproteste auf allen bewohnten Kontinenten geplant, der westlichste in Honolulu auf Hawaii, der östlichste im neuseeländischen Palmerston North. In Deutschland sollen insgesamt 56 Städte dabei sein, darunter neben der Hauptstadt Berlin und Großstädten wie Bremen, Düsseldorf und Stuttgart auch kleinere Orte wie Bad Segeberg, Boizenburg und Altdöbern.

Greta Thunberg hat im August 2018 damit begonnen, vor dem Parlament in Stockholm für einen stärkeren Einsatz Schwedens gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Ihr „Schulstreik fürs Klima“ fand Tausende Nachahmer in aller Welt, die 16-Jährige selbst wurde zum Gesicht der internationalen Klimaschutzbewegung. Seither zieht Greta Thunberg jedoch auch Kritik auf sich. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zu ihr geäußert. Am vergangenen Freitag hatte die Klimaaktivistin in Hamburg erstmals an einem Schulstreik in Deutschland teilgenommen. Inzwischen gibt es auch eine „deutsche Greta“: Luisa Neubauer.

dpa/cz

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