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Greta Thunberg schickt Donald Trump einen Spott-Tweet zur Abreise aus Washington

Seitenhieb auf Twitter

Greta Thunberg verabschiedet Trump gnadenlos - und stellt dazu seinen alten Tweet auf den Kopf

  • Christiane Kühl
    vonChristiane Kühl
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Greta Thunberg schickt auf Twitter einen ironischen Abschiedsgruß an Donald Trump. Es ist eine Retourkutsche für Trumps Spott auf der UN-Klimakonferenz von 2019

  • Greta Thunberg verspottet Donald Trump als „glücklichen alten Mann“.
  • Schon länger liefern sich Thunberg und Trump einen Schlagabtausch auf Twitter
  • Greta Thunberg begrüßt Stopp der Ölpipeline Keystone XL durch den neuen US-Präsidenten Joe Biden

Stockholm - Mit einem spöttischen Tweet hat die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg den nunmehr ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in den Ruhestand verabschiedet. „Er wirkt wie ein sehr glücklicher alter Mann, der sich auf eine strahlende und wundervollen Zukunft freut. So schön zu sehen!“, schrieb sie auf ihrem Twitter-Post. Darunter postete sie ein Bild von Trump, wie er kurz vor der Amtsübernahme seines Nachfolgers Joe Biden vor dem Weißen Haus in den Helikopter „Marine One“ steigt. Der Hubschrauber brachte Trump gestern zu seinem letzten Flug mit der Staatsmaschine „Air Force One“ zu seinem Resort Mar-a-Lago in Florida.

In dem Tweet veräppelte Greta Thunberg Trump mit dessen eigenem Wortlaut. Der hatte 2019 getweetet: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“. Da hatte Thunberg gerade eine emotionale Rede vor den Vereinten Nationen in New York gehalten, in der sie die Politiker wegen ihrer Untätigkeit in der Klimakrise angriff.

Trump muss wohl auf einen Konter verzichten, ist sein Twitter-Account doch weiterhin gesperrt.

Greta Thunberg: Schlagabtausch mit Donald Trump auf Twitter

Die Spitze ist nicht das erste Mal, dass sich Thunberg und Trump auf Twitter einen Schlagabtausch liefern. Trump hatte die bekannte Klimaaktivistin Thunberg etwa im Dezember 2019 zum „Chillen“, also zum Entspannen, aufgefordert, nachdem die Schwedin vom US-Magazin im Dezember 2019 Time zur Persönlichkeit des Jahres gekürt worden war. Als Trump den Wahlsieg Joe Bidens anzweifelte, forderte Thunberg ihn ihrerseits zum „Chillen“ auf.

Am Dienstag, also einen Tag vor der Amtseinführung Joe Bidens, hatte Greta Thunberg auf Twitter bereits eine der erhoffte Entscheidungen Bidens kommentiert: „Biden plant die Keystone XL Pipeline zu stoppen. Das wäre ein großartiger Start und ein entscheidender erster Schritt.“

Donald Trump: Regelmäßiger Spott über Greta Thunberg

Die seit Januar 18-jährige Greta Thunberg musste sich wiederholt den Spott des US-Präsidenten gefallen lassen. Trump hat zudem wiederholt Zweifel am menschengemachten Klimawandel geäußert - dem Lebensthema der 18-jährigen Schwedin. Thunberg dürfte also nicht sehr traurig sein, dass Twitter den Account des Ex-Präsidenten dauerhaft gesperrt hat. (CK, mit dpa und AFP)

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