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Gribl überrascht mit seiner Entscheidung zur OB-Kandidatur in Augsburg

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Mit seiner Entscheidung überrascht  Kurt Gribl nicht nur in Augsburg.
Mit seiner Entscheidung überrascht  Kurt Gribl nicht nur in Augsburg. © dpa / Matthias Balk

Horst Seehofer hat Kurt Gribl 2015 zu einem seiner Stellvertreter gemacht. Gribl äußerte sich jetzt zur Frage, ob er erneut OB in Augsburg werden will.

Augsburg - Ein Jahr vor der bayerischen Kommunalwahl hat der Augsburger Oberbürgermeister und stellvertretende CSU-Vorsitzende Kurt Gribl überraschend seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt. Der 54-jährige Gribl sagte am Mittwoch vor Journalisten, er werde sich nicht für eine dritte Amtszeit bewerben. "Die Entscheidung steht."

Augsburg ist die drittgrößte Stadt in Bayern. Vor wenigen Tagen hatte bereits der Oberbürgermeister der zweitgrößten bayerischen Stadt Nürnberg, Ulrich Maly (SPD), seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt.

Nach Berichten der "Augsburger Allgemeinen" und des Bayerischen Rundfunks soll für die CSU nun die bisherige Bürgermeisterin Eva Weber im kommenden Jahr antreten. Mit der Kandidatur der 41-Jährigen solle auch das Ziel verfolgt werden, die CSU jünger und weiblicher zu machen.

Noch offen sind die Folgen des Rückzug Gribls für den CSU-Vorstand. Der damalige CSU-Chef Horst Seehofer hatte Gribl 2015 in die engste Parteiführung eingebunden und zu einem seiner fünf Stellvertreter gemacht, er sollte die Großstadtkompetenz der CSU stärken.

AFP

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