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Ende der Griechenland-Rettung.

Athen begrüßt Entscheidung

Griechen-Rettung: Euro-Länder geben grünes Licht für Ende von Hilfsprogramm

Die griechische Regierung hat die Einigung der Euro-Länder auf die Bedingungen für das Ende seines Hilfsprogramms begrüßt. Die Vereinbarung sei für sein Land "äußerst wichtig", sagte Finanzminister Euklid Tsakalotos in der Nacht zum Freitag in Luxemburg.

Nach acht Jahren Reformen und Entbehrungen unter den Reformprogrammen der Gläubiger müssten die Griechen "die Veränderung nun in ihren Taschen spüren".

Griechenland ist durch die Euro-Partner und den Internationalen Währungsfonds (IWF) seit 2010 mehrfach vor dem Staatsbankrott gerettet worden. Am 20. August läuft das dritte Hilfsprogramm aus, das auch das letzte sein soll.

Damit das weiter hoch verschuldete Land nicht wieder in die Krise rutscht, sagten die Euro-Partner Athen nun deutliche Schuldenerleichterungen zu. Griechenland soll aus dem Hilfsprogramm zudem eine Abschlusszahlung von 15 Milliarden Euro erhalten, die größtenteils in den Aufbau eines Finanzpuffers fließt.

Er glaube, dass die Schulden seines Landes durch die Schritte tragfähig seien, sagte Tsakalotos. "Wir können Zugang zu den Finanzmärkten bekommen." Der Finanzminister zeigte sich auch mit den Auflagen der Gläubiger zufrieden, die Griechenland in den nächsten Jahren stärker als andere ehemalige Krisenländer überwachen wollen. Tsakalotos betonte aber, durch die Vereinbarung würden "keine neuen Bedingungen" für sein Land eingeführt.

Die linksgeführte Regierung in Athen werde "niemals vergessen, was das griechische Volk in den vergangenen acht Jahren durchmachen musste", sagte der Minister weiter. "Damit sich das lohnt, müssen wir dafür sorgen, dass das griechische Volk konkrete Ergebnisse sieht."

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