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Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras hat eine Rentenreform vorgelegt.

Reformpläne in Griechenland

Tsipras präsentiert neues Rentensystem mit harten Einschnitten

Athen - Die griechische Regierung hat ein neues Rentensystem ausgearbeitet und dies den internationalen Geldgebern zur Genehmigung vorgelegt. Die Opposition ist gegen die Reformen.

Der Vorschlag der Regierung beinhaltet weitere harte Einschnitte und Kürzungen von im Durchschnitt 15 Prozent. Das berichtete die griechische Finanzpresse am Dienstag. Am härtesten trifft es demnach die Bauern. Bislang zahlen sie nur sieben Prozent ihres Einkommens für ihre Rentenversicherung. Dieser Beitrag soll bis 2019 stufenweise auf 20 Prozent erhöht werden. Alle Rentenkassen werden in einer großen Dach-Rentenkasse vereinigt.

Regierungschef Alexis Tsiprashatte in den vergangenen Tagen die Rentenreform wiederholt als absolut notwendig bezeichnet. Anderenfalls würden die Rentenkassen schon in fünf Jahren keine Renten mehr auszahlen können, sagte Tsipras im griechischen Fernsehen (ERT).

Abstimmung Anfang Februar

Die gesamte Opposition lehnt die geplanten Reformen ab. Die entscheidende Abstimmung über das Reformgesetz soll - falls es von den Gläubigern genehmigt wird - Anfang Februar stattfinden, hieß es aus Regierungskreisen. Tsipras Links-Rechts-Koalitionsregierung hat eine hauchdünne Mehrheit von 153 Abgeordneten im Athener Parlament mit 300 Sitzen.

dpa

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