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Neue Sparmaßnahmen in Griechenland.

Rentenkürzungen und Steuererhöhungen

Griechisches Parlament billigt neues hartes Sparprogramm

Das griechische Parlament hat am späten Donnerstagabend ein neues knapp fünf Milliarden Euro umfassendes Sparprogramm gebilligt.

Athen - Es sieht unter anderem neuerliche Rentenkürzungen und Steuererhöhungen vor. Die von den Geldgebern - der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) - geforderten Sparmaßnahmen sind Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen an das hoch verschuldete Land.

Alle 153 Abgeordnete der Regierungskoalition unter dem linken Regierungschef Alexis Tsipras votierten für das Sparprogramm. 128 Parlamentarier stimmten dagegen. 19 waren nicht anwesend. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit.

Griechenland braucht wieder frisches Geld

Griechenland braucht bis zum Juli wieder frisches Geld aus einem 86 Milliarden Euro schweren dritten Kreditprogramm. Dann stehen Rückzahlungen in Höhe von sieben Milliarden Euro an, die Griechenland aus eigener Kraft nicht leisten kann. Gegen die Sparmaßnahmen hatten am Mittwoch tausende Griechen mit einem 24-stündigen Generalstreik protestiert.

Vor dem griechischen Parlament in Athen ist es dann zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten bewarfen Polizisten mit Molotowcocktails und Leuchtgeschossen.

Demonstrationen in Griechenland.

dpa/afp

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