+
Gesundheitsminister Hermann Gröhe. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Zusammenlegung der Ausbildung

Gröhe rechnet mit Pflege-Ausbildungsreform noch vor der Wahl

Berlin (dpa) - Die Reform der Pflegeausbildung wird nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe noch in dieser Wahlperiode kommen. "Da bin ich sehr zuversichtlich", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin".

"Einen Kompromiss schließt keiner mit sich selbst, da müssen mehr an einen Tisch, aber ich bin überzeugt, wir schaffen das."

Kern des Gesetzes ist die Zusammenlegung der Ausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege und deren inhaltliche Neuausrichtung. Besonders die Altenpflege soll damit aufgewertet werden. Das Kabinett hat die Reform bereits beschlossen.

Inzwischen gibt es Widerstand aus der CDU/CSU-Fraktion. Dort besteht unter anderem die Sorge, dass eine solche vereinheitlichte Pflegeausbildung die Eintrittshürden für Hauptschulabsolventen erhöhen und ihnen einen erfolgreichen Berufsabschluss erschweren würde.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Genf (dpa) - Weltweit sind nach einer neuen UN-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent, …
Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Kommentar: Ende mit Schrecken
Nach dem Erdbeben der Sonntagnacht steht Berlin unter Schock. Das System Merkel wankt.Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.
Kommentar: Ende mit Schrecken
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Auch die CDU hat dem Vertrag zur Bildung der großen Koalition in Niedersachsen zugestimmt. Sie plant nach einer selbstkritischen Wahlkampfanalyse die Neuaufstellung. Nun …
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP
Knapp die Hälfte der Bundesbürger befürwortet nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen Neuwahlen. Die FDP erntet für das Verlassen der Sondierungen Kritik.
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP

Kommentare