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Grünen-Gründerin Jutta Ditfurth teilt gegen Annalena Baerbock aus – „Nato-Hardlinerin“

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Von: Fabian Hartmann

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Jutta Ditfurth hat die Grünen mitgegründet. Im Zoff verließ sie die Partei – die sie seitdem immer wieder kritisiert. Jetzt bekam Außenministerin Baerbock ihr Fett weg.

München – Heftige Attacke von Grünen-Mitbegründerin Jutta Ditfurth (70) gegen Außenministerin Annalena Baerbock (41): Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hat sich Ditfurth über Baerbock geäußert – und dabei hart ausgeteilt. Sie schrieb: „Wie konnte aus einem unauffälligen Grünen-Mitglied mit zu viel Ehrgeiz und Eitelkeit in kürzester Zeit eine Nato-Hardlinerin werden?“ Und weiter: „Eines Tages wüsste ich das gern genauer – auch wer sie schulte und berät“.

Jutta Ditfurth steht auf dem Eisernen Steg in Frankfurt am Main.
Grünen-Mitbegründerin Jutta Ditfurth attackierte Außenministerin Annalena Baerbock auf Twitter. © Sebastian Gollnow/dpa

Was wie eine Verschwörungstheorie klingt, ist aus Ditfurths Sicht nur konsequent. Die Aktivistin, die sich heute in der Kleinstpartei „ÖkoLinx“ engagiert, stand politisch schon immer linksaußen. Die Grünen verließ sie 1991 im Zoff. Die Partei habe ihre Ideale verraten, giftete Ditfurth. Die Sozialwissenschaftlerin sitzt heute für „ÖkoLinx“ in der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt am Main.

Im Netz bekam Ditfurth eine Menge Gegenwind für den Tweet. Ein Nutzer schrieb: „Liegt evtl. daran, dass Putin mit großen Teilen des russischen Volkes viele unschuldige Menschen vergewaltigt, verletzt, erniedrigt und ermordet.“ Ein anderer User fragte ironisch zurück: „Möglicherweise versteht sie die Lage?“

Ditfurth-Attacke: Ist Baerbocks Haltung zu Russland der Grund?

Grund für die Attacke auf Baerbock könnten jüngste Umfragen sein, wonach die Außenministerin zur beliebtesten Politikern Deutschlands aufgestiegen ist. Anders als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich Baerbock klar für schwere Waffen an die Ukraine ausgesprochen. Die Deutschen schätzen offenkundig ihre klare Haltung im Ukraine-Konflikt – und die Verurteilung Russlands.

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