Mehr als 20.000 neue Mitglieder für die Grünen. Die Partei ist weiblicher, ostdeutscher und jünger geworden. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
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Mehr als 20.000 neue Mitglieder für die Grünen. Die Partei ist weiblicher, ostdeutscher und jünger geworden. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

"Weiblicher und ostdeutscher"

Die Grünen boomen: Inzwischen knapp 96.500 Mitglieder

Nicht nur die Umfragewerte der Grünen erreichen immer neue Höhen, sondern auch die Mitgliederzahlen. Inzwischen rückt die Marke von 100.000 in greifbare Nähe.

Berlin (dpa) - Die Grünen haben 2019 viele neue Mitglieder dazu gewonnen. "Im vergangenen Jahr ist unsere Mitgliederzahl um 21.176 auf 96.487 gestiegen - ein Zuwachs um gut 28 Prozent", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Die Angst vor dem Auseinanderbrechen der Demokratie hat sicher viele bewegt, ein Zeichen zu setzen und sich politisch zu engagieren", sagte er.

Die Partei sei weiblicher, ostdeutscher und jünger geworden. Rund 40 Prozent der Neumitglieder sind seinen Angaben zufolge zwischen 16 und 35 Jahre alt. "Unseren Frauenanteil haben wir von 40,5 auf 41,0 Prozent leicht erhöht - der beste Wert aller Parteien", sagte er.

Zu CDU und SPD sieht Kellner noch einen gehörigen Abstand. "CDU und SPD haben mit über 400.000 immer noch vier Mal so viele Mitglieder wie wir. Deren Wahletats sind nach wie vor mehr als doppelt so groß wie unsere. Das müssen wir mit Schnelligkeit, Gewitztheit und den richtigen Themen wettmachen."

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