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Cem Özdemir will im nächsten Jahr nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren.

Vor dem Parteitag

Grünen-Chef Özdemir verrät, wen er gern als seinen Nachfolger hätte

Vor dem Parteitag der Grünen hat der Parteivorsitzende Cem Özdemir mögliche Kandidaten für seine Nachfolge benannt. Einen hat er dabei besonders im Blick.

Berlin - Es sei kein Geheimnis, dass er Robert Habeck für "einen sehr schlauen Kopf" halte, sagte Özdemir der Zeitung "taz". Neben dem schleswig-holsteinischen Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung gebe es aber auch noch viele andere "gute, profilierte und sachkundige Leute" in der Partei.

Özdemir über Robert Habeck (Foto): „ein sehr schlauer Kopf".

Unter anderem nannte Özdemir den Politischen Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sowie den Europaabgeordneten Sven Giegold. Doch auch von den Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern des Jamaika-Sondierungsteams, Agnieszka Brugger, Annalena Baerbock und Katja Dörner werde man noch viel hören, fügte er hinzu.

Özdemir steht als Spitzenkandidat im Fall von Neuwahlen bereit

Özdemir will im nächsten Jahr nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Falls es doch noch zu Neuwahlen komme, wolle er aber erneut als Spitzenkandidat antreten, sagte er der "taz". Die Grünen wollen auf dem Parteitag am Samstag in Berlin über die gescheiterten Jamaika-Sondierungen beraten. Özdemir verteidigte die Verhandlungsführung der Grünen. "Es geht mir auf den Senkel, dass in Deutschland der Kompromiss als Verrat denunziert wird", sagte er. Kompromisse seien wesentlich für das "Gelingen der Demokratie".

AFP

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