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Guido Westerwelle war im Juni 2014 an Leukämie erkrankt.

Medikamenten-Umstellung nach Leukämie-Therapie

Guido Westerwelle liegt weiterhin im Krankenhaus

Berlin - Ex-Außenminister Guido Westerwelle (54) liegt weiterhin stationär im Krankenhaus. Der frühere FDP-Vorsitzende kämpft in der Universitätsklinik Köln mit den Folgen seiner Leukämie.

Dies bestätigte die Westerwelle-Stiftung, die der ehemalige FDP-Chef nach seinem Abschied aus dem Auswärtigen Amt gegründet hatte, am Donnerstag in Berlin. "Nach wie vor ist eine Medikamenten-Umstellung notwendig, um die Abstoßungsprobleme des Körpers nach der Knochenmarktransplantation unter Kontrolle zu kommen", so der Leiter des Berliner Stiftungsbüros, Alexander Vogel dem "Spiegel".

Seit drei Monaten in der Klinik

Dass Westerwelle wieder im Krankenhaus ist, ist bereits seit mehr als drei Monaten bekannt. Anfang Dezember hatte er einen TV-Auftritt absagen müssen. Damals teilte er über Facebook mit: "Im Rahmen meiner Behandlung ist durch eine Medikamentenumstellung ein stationärer Aufenthalt noch einmal notwendig geworden. Daher kann ich heute Abend leider doch nicht dabei sein, aber die Gesundheit geht vor."

Bei Westerwelle war im Juni 2014 Leukämie festgestellt worden. Daraufhin musste er eine Chemo-Therapie machen und zog sich fast völlig aus der Öffentlichkeit zurück. Über seine Erkrankung schrieb er vergangenes Jahr ein Buch mit dem Titel "Zwischen zwei Leben".

dpa

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