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Fraktionschef Ludwig Hartmann (Grüne).

Gundremmingen: Landtags-Grüne fordern vorzeitige Abschaltung

München - Die Landtags-Grünen fordern eine vorzeitige Abschaltung des Atomkraftwerks Gundremmingen. Anlass dafür sei die Inbetriebnahme der Thüringer Strombrücke, argumentiert Fraktionschef Hartmann.

Auf die zwei Reaktoren kann nach Ansicht von Fraktionschef Ludwig Hartmann bereits ab dem Sommer verzichtet werden, wenn die "Thüringer Strombrücke" - eine neue Hochspannungsleitung - in Betrieb geht. "Der neue saubere Windstrom über die Thüringer Strombrücke kann Gundremmingen ersetzen", sagte Hartmann am Montag. Nach dem Fahrplan für den Atomausstieg sollen die zwei Gundremminger Blöcke mit einem Abstand von vier Jahren erst Ende 2017 und Ende 2021 abgeschaltet werden.

Hartmann nannte darüber hinaus auch Sicherheitsbedenken: Die zwei Gundremminger Reaktoren sind seit 1984 am Netz und die letzten beiden noch in Betrieb befindlichen Siedewasserreaktoren in Deutschland. Siedewasserreaktoren gelten als veraltete Technologie, die Eigentümer sind die zwei Energiekonzerne RWE und Eon.

dpa

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