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Karl-Theodor zu Guttenberg hat der Bundesregierung Ratschläge erteilt.

Ex-Minister meldet sich zu Wort

Guttenberg gibt Merkel Ratschläge

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Berlin - Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenburg hat sich aus den USA zu Wort gemeldet. Ungefragt gibt er Bundeskanzlerin Angela Merkel Ratschläge in außenpolitischen Fragen.

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat der Bundesregierung geraten, sich frühzeitig mit einer Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran auseinanderzusetzen. In einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal fordert der 41-Jährige, Berlin solle darüber nachdenken, "wie es Israel unterstützen kann nach möglichen Luftangriffen auf Iran". Den Kommentar hat Guttenberg gemeinsam mit Ulf Gartzke, Chef des Washington-Büros der Hanns-Seidel-Stiftung verfasst.

Deutschland soll Israel unterstützen

Der ehemalige Verteidiungsminister, der vor zwei Jahren nach einer Plagiatsaffäre zurücktreten musste, formuliert in dem Artikel konkrete Ratschläge: Zuerst solle die Bundesregierung nach einem israelischen Luftangriff auf Iran den Israelis "zivile und militärische Unterstützung" anbieten. Dazu zählen medizinische Ausrüstung oder auch Aufklärungsspezialisten für Massenvernichtungswaffen. Auch die über die Stationierung von Patriot-Flugabwehrraketen müsse nachgedacht werden. Eine schnelle und konkrete Unterstützung Israels sei ein klares Zeichen der Solidarität.

Der Gastkommentar endet mit dem Satz: "Deutschland kann es sich nicht leisten, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen."

Karl-Theodor zu Guttenberg musste vor zwei Jahren von seinem Amt als Verteidigungsminister zurücktreten, nachdem bekannt geworden war, dass er in seiner Doktorabeit abgeschrieben hatte. Mittlerweile lebt das CSU-Mitglied mit seiner Famile im US-Staat Connecticut. Als "renommierter Staatsmann" ist er für das Center for Strategic and International Studies (CSIS) im Einsatz.

lot

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