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Südkoreanische Computer-Spezialisten untersuchen die abgestürzte Hardware auf Cyber-Attacken

Erster Verdacht war falsch

Hacker-Attacke: Spur führt nach China

Seoul - Ursprünglich hatte Südkorea nach einem Hacker-Angriff auf 32.000 Computer von mehreren Banken und Fernsehesendern Nordkorea in Verdacht. Doch nun führt die Spur nach China.

Nach den Hacker-Angriffen auf südkoreanische Banken und Fernsehsender gibt es eine erste Spur. Ausgangspunkt für mindestens eine Attacke sei eine Internet-Adresse in China, teilte die südkoreanische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation am Donnerstag mit. Das habe der Code des Virus gezeigt, der im Computersystem einer Bank gefunden worden sei.

Ob allerdings auch die Urheber des Angriffs aus China kommen, ist unklar. Denn häufig operieren Hacker von Rechnern in anderen Ländern oder manipulieren Adressen, um ihre Identität zu verschleiern. Südkorea verdächtigt sein Nachbarland Nordkorea, das zuletzt sogar mit einem Angriff gedroht hatte.

Betroffen von dem Internet-Angriff am Mittwoch waren insgesamt 32.000 Rechner in sechs Fernsehsendern und Banken. Teilweise dauerte es über zwei Stunden, die Computer wieder in Gang zu bringen. Viele Geldautomaten streikten, auch Kartenlese-Geräte fielen aus. Sicherheitsrelevante Systeme des Staates waren den Angaben zufolge jedoch nicht betroffen.

AP

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