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Christine Haderthauer glaubt, dass fast jede Familie das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen wird.

Optimistische Prognose

Haderthauer: Betreuungsgeld wird ein Renner

München - Das Betreuungsgeld ist höchst umstritten. In Bayern wurden bislang nur gut 500 Anträge eingreicht. Trotzdem glaubt Christine Haderthauer , dass bald fast jede Familie mit Kindern darauf zurückgreifen wird.

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) geht nach eigenen Worten davon aus, dass „so gut wie jede Familie“ mit kleinen Kindern das neue Betreuungsgeld beantragen wird. Die Zahl der Anträge werde bis Oktober deutlich steigen, die allermeisten Eltern würden die Leistung einfordern, sagte Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Sie verwies darauf, dass Kleinkinder oftmals nicht mit 14 Monaten in Krippen untergebracht werden, sondern einige Monate später - und zumindest für diese Übergangszeit würden die Eltern dann das Betreuungsgeld beantragen.

Bislang haben in Bayern lediglich gut 500 Eltern, die keine staatlich geförderte Kinderbetreuung in Anspruch nehmen, Anträge auf Betreuungsgeld eingereicht. Haderthauer betonte aber, dass die Leistung erst nach Auslaufen des Elterngelds gezahlt werde, also meistens erst nach 14 Monaten - das wäre dann in der Regel erstmals ab Oktober. Denn das Betreuungsgeld wird lediglich für Eltern kleiner Kinder bezahlt, die nach dem 1. August 2012 geboren sind.

dpa

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