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Nur 89 von 180 Hochschulen beteiligten sich an der zentralen Vergabe von Studienplätzen für das Wintersemester 2015/2016. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv/Symbolbild

Hälfte der Hochschulen bei zentraler Studienplatz-Vergabe dabei

Berlin (dpa) - An der zentralen Vergabe von Studienplätzen in Deutschland beteiligt sich nach einem Zeitungsbericht nur etwa die Hälfte der deutschen Hochschulen.

Zum Start des Wintersemesters 2015/2016 seien dies 89 der 180 Hochschulen mit zulassungsbeschränkten Studiengängen gewesen, berichten die "Ruhr Nachrichten" (Samstag) unter Berufung auf das Bundesbildungsministerium.

"Es trifft zu, dass infolge unkoordinierter Mehrfachbewerbungen, die zu Mehrfachzulassungen führen, zu viele Studienplätze erst sehr spät besetzt werden und am Ende auch etliche Studienplätze unbesetzt bleiben", zitiert die Zeitung aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linken. Mit der flächendeckenden Einführung des neuen Verfahrens sei jedoch erst bis zum Jahr 2018 zu rechnen.

Das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung hatte 2008 die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) abgelöst. Über die Internetplattform "hochschulstart.de" sollen begehrte Studienplätze eigentlich besser auf die Interessierten verteilt werden.

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