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Rainer Brüderle und die FDP glauben, dass eine Senkung des Beitrags zur Rentenversicherung 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen könnte.

FDP hält an Kurs zu Steuersenkungen fest

Bergisch-Gladbach - Die FDP hat eine deutliche Senkung des Beitrags zur Rentenversicherung um mindestens 0,8 Prozentpunkte gefordert. Diese Entlastung könnte für etwa 100 000 neue Arbeitsplätze in Deutschland sorgen.

Die FDP hält an ihrer Forderung nach Steuererleichterung fest und will eine Entlastung der Bürger spätestens 2013 erreichen. Darauf verständigte sich die Bundestagsfraktion der Liberalen am Mittwoch auf ihrer Klausurtagung in Bergisch Gladbach. Nach Angaben von Fraktionschef Rainer Brüderle soll der Rentenversicherungsbeitrag um “mindestens“ 0,8 Prozentpunkte reduziert und eine Steuerentlastung notfalls durch einen Abbau des Solidaritätszuschlages erreicht werden.

In der “Bensberger Erklärung“ für Stabilität in Deutschland und Europa sprechen sich die Liberalen ferner gegen Euro-Bonds und für die Gründung einer europäische Ratingagentur aus, fordern die Einführung einer kapitalgedeckten Lebensversicherung und wollen angesichts des drohenden Fachkräftemangels den Zuzug von ausländischen Fachkräften erleichtern.

dapd

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