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Der UN-Sicherheitsrat kam am Freitag zu einer Sondersitzung zum Umgang mit Nordkorea zusammen.

Erneuter Raketentest

„Härte ist bestes Mittel“: UN-Sicherheitsrat berät über Vorgehen gegen Nordkorea

Nach dem erneuten Raketentest Nordkoreas berät der UN-Sicherheitsrat über den Umgang mit dem kommunistischen Land. Die UN-Botschafter nehmen die Bedrohung sehr ernst.

„Härte ist heute unser bestes Mittel gegen das Risiko des Krieges und das Risiko der Konfrontation, um morgen eine politische Lösung voranzubringen“, sagte Frankreichs UN-Botschafter François Delattre. Er und die anderen Botschafter kamen am Freitag in New York zu einer Sondersitzung zusammen. Erst am Montag hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Pjöngjang verschärft.

Japans UN-Botschafter Koro Bessho sprach von einer „ernsten Bedrohung für unsere eigene Sicherheit“ sowie einer „wirklichen Gefahr für den Frieden und die Sicherheit der ganzen Welt“. Die am Montag beschlossenen Sanktionen, die unter anderem eine Deckelung der Öllieferungen an Nordkorea enthalten, müssten sofort vollständig umgesetzt werden, sagte Bessho.

Nordkorea hatte am Freitagmorgen eine Rakete über Japan hinweg in den Pazifik abgefeuert. Die Rakete flog nach Angaben des südkoreanischen Militärs 3700 Kilometer weit - die bisher größte Flugdistanz beim Test einer militärischen Rakete des Landes.

dpa

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