+
Fethullah Gülen. Sein Bruder Kutbettin wird nun per Haftbefehl gesucht.

Vorwurf der Organisation

Haftbefehl gegen Bruder von Fethullah Gülen in Türkei erlassen

Ankara - Gegen den Bruder des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen ist in der Türkei Haftbefehl erlassen worden.

Die Staatsanwaltschaft in der westtürkischen Metropole Izmir werfe Kutbettin Gülen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Dienstag. Die Polizei hatte Gülen Anfang Oktober im Haus eines Verwandten in Izmir festgenommen.

Seinen Bruder - den Prediger Gülen - macht die Türkei für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich und fordert dessen Auslieferung von den USA. Die Gülen-Bewegung gilt in der Türkei inzwischen als Terrororganisation.

Der nun festgenommene Kutbettin Gülen hatte nach Angaben von DHA beim Verhör alle gegen seine Person gerichtete Vorwürfe zurückgewiesen und gesagt, dass es keine „Organisation“ gebe.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jamaika-Gespräche ausgesetzt - Kompromissangebot zur Zuwanderung?
Die Jamaika-Sondierungsgespräche gehen am Samstag in eine weitere Runde. Einzelgespräche sollen helfen, um bis Sonntag fertig zu werden. Im News-Ticker bekommen Sie alle …
Jamaika-Gespräche ausgesetzt - Kompromissangebot zur Zuwanderung?
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Während es zwischen Berlin und Saudi-Arabien seinetwegen zu diplomatischen Spannungen kommt, trifft der libanesische Premier Saad Hariri in Paris ein. Es könnte der …
Libanons Regierungschef Hariri in Frankreich
Machtkampf in der CSU eskaliert
Mitten in der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen erreicht der Machtkampf um Horst Seehofers Erbe in Bayern einen neuen Höhepunkt. Die Spaltung der Partei wird …
Machtkampf in der CSU eskaliert
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck
Auch am Samstag finden die Parteien bei den Jamaika-Sondierungen nicht abschließend zueinander. Dennoch bleiben die meisten Beteiligten optimistisch.
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck

Kommentare