+
Israelische Polizisten untersuchen die Leiche des mutmaßlichen Attentäters in Ostjerusalem. Foto: Jim Hollander

Palästinensisches Fahrzeug überfährt Wartende

Tel Aviv (dpa) - Im Westjordanland hat sich am Abend offensichtlich erneut ein Anschlag ereignet. Polizeisprecher Micky Rosenfeld schrieb auf Twitter, ein palästinensisches Fahrzeug habe nahe der El-Arub-Kreuzung im Westjordanland drei Menschen angefahren.

Einer von ihnen sei schwer verletzt, zwei weitere leicht. Es bestehe der Verdacht eines gezielten Attentats. In der Gegend seien Straßensperren aufgestellt worden. Ersten Berichten zufolge soll es sich bei den Verletzten um Soldaten handeln.

Es wäre der zweite derartige Vorfall binnen eines Tages. Zuvor war ein Palästinenser mit einem Kleinbus in zwei Passantengruppen gefahren und hatte mindestens einen Polizisten getötet. 13 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der 38-jährige Attentäter ging mit einer Eisenstange auf seine Opfer los und wurde dann erschossen. Die radikal-islamische Hamas bekannte sich zu der Tat.

Angesichts der zunehmenden Gewalt stieg in Israel die Angst vor einer neuen Intifada, einem Aufstand der Palästinenser. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gab der Palästinenserführung eine Mitschuld.

Rosenfeld auf Twitter

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump und Putin mit verkrampften Versuch des Neuanfangs
Russland jubelt, die USA kritisiert ihren Präsidenten: Das Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump sollte einen Neuanfang symbolisieren. Das misslang völlig.
Trump und Putin mit verkrampften Versuch des Neuanfangs
Puigdemont ruft neue katalanische Separatistenbewegung ins Leben
Aus dem Exil gründet der ehemalige Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, eine neue separatistische Bewegung. Das Ziel ist eine katalanische Republik.
Puigdemont ruft neue katalanische Separatistenbewegung ins Leben
Abschiebung von Sami A. Tage im Voraus geplant
Den Islamisten Sami A. wollten Nordrhein-Westfalen und Innenminister Seehofer schon lange loswerden. Nun ist er wieder in Tunesien. Und die Zweifel am Vorgehen der …
Abschiebung von Sami A. Tage im Voraus geplant
Mays Brexit-Strategie stößt im Parlament auf Kritik
Vor einer Woche waren zwei Hardliner in der britischen Regierung im Streit um die Brexit-Pläne zurückgetreten. Und nun verärgert die Premierministerin die …
Mays Brexit-Strategie stößt im Parlament auf Kritik

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.