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Der Hamburger AFD-Vorsitzende Jörn Kruse.

Flügelstreit

Hamburger AfD-Chef Kruse befürchtet Spaltung der Partei

Hamburg - Im Flügelstreit der AfD hält der Hamburger Parteichef Jörn Kruse eine Einigung zwar noch für möglich, ebenso aber auch eine Spaltung.

Kruse, der sich dem Gründungsaufruf der Initiative „Weckruf 2015“ um den Bundesvorsitzenden Bernd Lucke angeschlossen hat, sagte der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch), würde sich die andere Seite im Juni auf dem Bundesparteitag in Kassel durchsetzen, wäre das „das Ende für unsere Partei“. Er befürchte: „Die Mehrheit für die andere Seite um (den Brandenburger AfD-Chef Alexander) Gauland und (die Co-Vorsitzende Frauke) Petry ist bereits eine ausgemachte Sache.“

Die Initiative „Weckruf 2015“ versteht sich als Sprachrohr des bürgerlich-liberalen Flügels des Partei. Sie gilt als Versuch, dem erstarkenden national-konservativen Flügel etwas entgegenzusetzen. Der „Weckruf“ sei „einer der letzten Versuche“, die Spaltung der Partei zu verhindern. Allerdings könne die neue Plattform auch als Basis zur Neugründung einer Partei dienen, sagte Kruse.

dpa

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