Bildungszentrum

Hanns-Seidel-Stiftung: Kein Ersatz für Wildbad Kreuth

Kreuth - Für das Bildungszentrum Wildbad Kreuth der Hanns-Seidel-Stiftung wird es keinen Ersatz geben. Vielmehr folgt die CSU-nahe Stiftung dem Trend anderer Bildungseinrichtungen von Parteien, Veranstaltungen wohnortnah anzubieten.

„Viele Seminare und Tagungen werden wir zukünftig dezentral in den Regierungsbezirken Bayerns anbieten können“, sagte die Vorsitzende der Stiftung, Ursula Männle im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ende März verlässt die Stiftung Wildbad Kreuth.

Das Bildungszentrum nahe dem Tegernsee ist vor allem wegen der jährlichen Winterklausuren von CSU-Landesgruppe im Bundestag und CSU-Landtagsfraktion bekannt. 1976 wurde dort die nie vollzogene Trennung von der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU beschlossen, 2007 wurde Ministerpräsident Edmund Stoiber gestürzt. Die nach dem früheren Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel benannte Stiftung betreibt seit ihrer Gründung 1967 politische Bildungsarbeit.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Klimazoff und Handels-Kompromiss: Die Ergebnisse des G7-Gipfels
Donald Trump schoss bei seiner G7-Premiere in Klimafragen quer - und machte ausgerechnet beim Handel Zugeständnisse. Die Ergebnis des Gipfels im Überblick:
Klimazoff und Handels-Kompromiss: Die Ergebnisse des G7-Gipfels
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Manchester-Anschlag: Ermittler rechnet mit weiteren Festnahmen - Warnstufe herabgesetzt
Schon wieder hat ein Selbstmordanschlag die Welt erschüttert: Am Montag riss ein Attentäter 22 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Die Polizei meldet mehrere …
Manchester-Anschlag: Ermittler rechnet mit weiteren Festnahmen - Warnstufe herabgesetzt
IS reklamiert Angriff auf Christen für sich - Luftangriffe in Libyen 
29 Christen starben bei dem Angriff auf einen Bus in Ägypten. Aus Vergeltung lässt Ägyptens Präsident Abdel Fattah Al-Sisi Ziele im Nachbarland Libyen bombardieren. Dort …
IS reklamiert Angriff auf Christen für sich - Luftangriffe in Libyen 

Kommentare